SKV und TVR stark

Dieses Bild von Reichenbachs Erik Rummel  hat mir besonders gut gefallen, deshalb seht ihr es morgen in der EZ wieder. Fotos: Rudel
Dieses Bild von Reichenbachs Erik Rummel hat mir besonders gut gefallen, deshalb seht ihr es morgen in der EZ wieder. Fotos: Rudel

Nachdem ihr ja alle auf esslinger-zeitung.de und facebook bestens versorgt seid und morgen eine ganze Seite in der EZ ist (die ich gerade fertig gemacht habe), auch hier noch ein paar Zeilen zu Turniertag 1 beim 22. EZ-Handball-Pokal. Es hat Spaß gemacht, kann ich nur sagen. Schon beim ersten Spiel zwischen Deizisau und Reichenbach saßen mit mir viele Zuschauer auf der Tribüne. Spätestens als dann auch der TSV Wolfschlugen und der SKV Unterensingen im Einsatz waren, war es voll.

Guten Sport haben wir gesehen. Der TSV Wolfschlugen hatte zwar etwas Mühe, ist aber ebenso weiter wie alle anderen Favoriten. Dass es die Wolfschlugener nur als Zweiter ins Viertelfinale geschafft haben, macht es für sie etwas schwerer. Geht es nach der Papierform, könnte dort der TV Plochingen der Gegner sein, der heute ins Geschehen eingreift. Aber dass das mit dem Papier nicht immer hinhaut, haben die Wolfschlugener ja selbst bewiesen.

Der TSV Deizisau wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
Der TSV Deizisau wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Erster der Gruppe 3 ist also der SKV Unterensingen aus der WL mit Trainer Steffen Rost. Ebenso überzeugend war Rosts Ex-Team TSV Deizisau, der in der Gruppe 1 zwar nicht in jeder Situation so gespielt hat, wie sich das Coach Mike Wolz wünscht – aber es war insgesamt doch ziemlich souverän.

Gut gefallen haben mir aber auch die Reichenbacher, deren junge Mannschaft der Auftritt beim EZ-Pokal gut getan und Mut für den Abstiegskampf in der WL geben dürfte. Im Viertelfinale dürfte Titelverteidiger TSV Neuhausen warten, falls der sich morgen gegen die HSG Ostfildern und das Team Esslingen durchsetzt. Manager Bernd Locher, der heute den Wanderpokal in die Halle gebracht hat, klang zwar etwas skeptisch. Aber die Favoritenrolle werden die MadDogs nicht los. Und sie nehmen sie ja auch an.

Christoph Massong hat jetzt beim TSV Wolfschlugen das Sagen.
Christoph Massong hat jetzt beim TSV Wolfschlugen das Sagen.

Dass bei den Wolfschlugenern nicht mehr Lars Schwend auf der Bank saß, dürfte nicht der Grund für die Niederlage gegen Unterensingen gewesen sein. Interimstrainer Christoph Massong scheint seine Sache ganz gut zu machen – und darf vielleicht sogar den Kramny geben. Abteilungsleiter Wolfgang Stoll hat nicht ausgeschlossen, dass Massong (und sein Co Florian Falk) den Laden zumindest bis zum Saisonende schmeißen. Aber das Thema krieg ich heute nicht mehr vertieft.

Das Team Esslingen hat heute als Ausrichter schon einen super Job gemacht, auch wenn manche den Kuchen vermisst haben. Naja, ich persönlich brauche nach 16 Uhr keinen mehr – und wir haben die Anspielzeit ja im Vergleich zu den vergangenen Jahren ein bisschen nach hinten verschoben.

Kuchen gibt’s am Mittwoch. Und mehr Handball morgen. Ab 16 Uhr. Ich bin wieder in der Halle. Gute Nacht.