Schwächelnde Spitzenteams

Die EZ-Land-Teams von der 3. Liga bis zur Württembergliga haben alle - mit Ausnahme der Wolfschlugener Frauen - auswärts verloren. Unser Fotograf war beim Unentschieden im Landesliga-Derby zwischen dem HC Wernau und dem Team Esslingen. Starkes Rudel-Foto.
Die EZ-Land-Teams von der 3. Liga bis zur Württembergliga haben alle – mit Ausnahme der Wolfschlugener Frauen – auswärts verloren. Unser Fotograf war beim Unentschieden im Landesliga-Derby zwischen dem HC Wernau und dem Team Esslingen. Starkes Rudel-Foto.

Was war denn das für ein Spieltag in der Württembergliga? Der Reihe nach: Der Vierte TSV Heiningen gewinnt bei der Saison-Enttäuschung TSV Zizishausen – okay. Jetzt aber kommt’s: Der Dritte SKV Unterensingen verliert gegen Blaustein, der Zweite TV Plochingen verliert in Unterhausen und der Erste TSV Wolfschlugen verliert in Vöhringen.

So bleibt alles, wie es war. Aber alle dürften sich ärgern. Die Unterensinger und Plochinger, dass sie nicht näher gekommen sind. Die Wolfschluger, dass sie sich nicht weiter abgesetzt haben. Sie dürften sich aber zumindest darüber freuen, dass die Konkurrenten ihre Schwächephase nicht ausgenutzt haben. Drei Spiele ohne Sieg – der Spitzenreiter schwächelt. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass da noch was passieren wird. Und am Ende werden sich alle einig sein, dass Wolfschlugen der verdiente Meister ist. Falls nicht der große Flattermann Einzug hält. Trainerfuchs Lars Schwend ist jedenfalls gefordert. Am Samstag kommt der Fünfte HSG Langenau/Elchingen.

Bei den Plochingern fiel zudem auf, dass Spielertrainer Daniel Brack ebenso wie Johannes Hablizel die Rote Karte gesehen hat. Ich habe gestern kurz in einer anderen Sache mit einem Kollegen vom Reutlinger General-Anzeiger telefoniert, der in Unterhausen war. Er sagte, die Disqualifikationen – SG-Spieler Matthias Kania sah gleichzeitig mit Hablizel Rot – seien vertretbar gewesen, die Plochinger hätten sich anschließend aber sehr anständig verhalten. Was dem Kollegen auch aufgefallen ist: Ohne Brack und Hablizel hatten die Plochinger Probleme, dem Spiel fehlte Struktur. Und am Ende fehlte der erwartete Sieg.

Der GEA berichtet heute natürlich von einem wichtigen Sieg für Ober-/Unterhausen im Abstiegskampf. Die andere Seite der Medaille, und das ist für das EZ-Land entscheidend: Für die spielfreie HSG Ostfildern war das ein großer Rückschlag.

Die HSG ist dem Abstieg in die Landesliga also sehr nahe. Ebenso wie der TSV Neuhausen dem in die BWOL. Echt schaden, dass die MadDogs die Kurve nicht kriegen. EZ-Land ohne 3. Liga ist wie . . . Aber die Sprüche kann man sich von den VfB-Fans abgucken.

Und dann war da noch das Landesliga-Derby zwischen dem HC Wernau und dem Team Esslingen. Das Team ist wie Ostfildern und Neuhausen in ihren Ligen auch Vorletzter, schöpft nach dem 23:23-Remis beim HCW aber wieder Hoffnung.

Schöne Woche allen. Und den Mannschaften gute Trainingseinheiten für den Saison-Endspurt, der so langsam eingeläutet wird.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2 Antworten auf „Schwächelnde Spitzenteams“

  1. Man sollte beachten, dass Ostfildern erstmal in die Relegation ginge, falls es nicht noch einen Platz gut macht und da immernoch gute Chancen hat drin zu bleiben, was wir im EZ-Land denke ich alle hoffen…

  2. Ich glaube, dass in der Schlussphase der Meisterschaft die Nerven eine große Rolle spielen. Nur so kann ich mir die Ergebnisse der Spitzenteams erklären. Denn dass sie Handball spielen können, haben alle schon zur Genüge bewiesen. Auf jeden Fall werden das noch spannende letzte Spieltage werden.