Wer gewinnt den EZ-Pokal?

Hallo liebe Handball-Freunde im EZ-Land und ein gutes neues Jahr! Dies ist mein 137. Text am Kreis, seit zwei Jahren mache ich das jetzt schon. Und zum dritten Mal lautet die Überschrift so wie heute. Denn mit dem EZ-Pokal 2011 fing hier alles an.

Es scheint so, als ließe sich die Frage so leicht beantworten wie schon lange nicht mehr. Drittligist TSV Neuhausen ist das Aushängeschild des Handballs im EZ-Land und auch beim EZ-Pokal führt kein Weg an der Mannschaft von Trainer Florian Beck vorbei. Ich hatte heute frei, hab aber mal eben die Möglichkeit genutzt und vom heimischen Rechner aus in unser Redaktionssystem gespickelt. Die Vorschau in der morgigen EZ-Ausgabe ist überschrieben mit „Der Favorit stapelt nicht tief“. Klar, die Neuhausener wollen sich keine Blöße geben, sie wollen wie im vergangenen Jahr gewinnen. Immerhin spielt die nächst höhere Mannschaft im Ligaalltag zwei Klassen tiefer. Allerdings sind aus der Württembergliga gleich fünf Vereine vertreten. „Unsere“ fünf? Nein, leider nicht. Denn der HC Wernau, der Sieger von 2011 und im vergangenen Jahr immerhin im Finale, hat sich nicht angemeldet. Schade. Dafür ist der TSV Zizishausen dabei, der ja auch nicht von so weit weg ist und den deshalb viele Handballinteressierte hier auch im Blick haben. Und genau genommen kommt  Zizishausen in der Favoriten-Reihenfolge gleich auf Platz zwei. Allerdings sehr, sehr knapp. Denn in der Württembergliga ist die Mannschaft Zweiter, gefolgt vom TSV Deizisau und dem TSV Wolfschlugen, die auch in der Neckarsporthalle dabei sind. Ein paar Plätze dahinter folgen der TV Plochingen und der TV Reichenbach, der bestimmt die Scharte vom letztjährigen Fehlen ausmerzen und gut aussehen will.

Aber ich glaube trotzdem, dass es die Neuhausener machen werden. Die Mannschaft ist insgesamt einfach zu stabil, um sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Kaum zu glauben, dass es erst der dritte Sieg der MadDogs beim EZ-Pokal wäre. Das zeigt auch, dass sich die Kräfteverhältnisse im EZ-Land in den vergangenen Jahren verändert haben. Der zehnmalige Gewinner Deizisau wird in der morgigen Ausgabe mal wieder als „EZ-Pokal-Rekordsieger“ bezeichnet. Erinnert mich irgendwie an den FC Bayern, der in jedem Agentur-Text mindestens einmal als „Rekordmeister“ versynonymisiert wird. Auf jeden Fall sind die Deizisauer insgesamt wieder auf dem aufsteigenden Ast und ein gutes Abschneiden beim EZ-Pokal würde der Mannschaft guttun.

Aber der Pokal hat auch hier seine eigenen Gesetzte (Achtung Phrasenschwein, ich weiß), deshalb wäre es natürlich schön, wenn eine andere Mannschaft wie etwa die HSG Ostfildern oder das Team Esslingen weit kommen würden. Wernau war vor zwei Jahren ja auch nicht der Top-Favorit und hat gewonnen.

A propos Team Esslingen. Das Team ist in diesem Jahr unser Ausrichter-Partner. Und da kann man sicher sein, dass die Sache organisatorisch und kulinarisch wie am Schnürchen laufen wird. Nicht nur, weil die handelnden Personen bekannt sind und die Leute erfahrene Feschtle-Macher sind. Sondern auch, weil das Team-Team das auch im Jahr 2006 schon bestens gemacht hat.

Also, los geht es morgen, Freitag, um 14 Uhr mit dem Spiel TSV Neuhausen gegen SG Hegensberg/Liebersbronn, am Samstag (ebenfalls 14 Uhr) beginnt der TSV Wolfschlugen gegen den TSV Denkendorf, am Final-Sonntag geht es um 10 Uhr los, das Endspiel wird um 15 Uhr angepfiffen. Ich freue mich auf drei Tage in der Neckarsporthalle mit gutem Handball, Gesprächen und Eindrücken. Diese Tage gehören auch für uns in der EZ-Sportredaktion zu den Highlights des Jahres. Seid ihr auch alle da?


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7 Antworten auf „Wer gewinnt den EZ-Pokal?“

  1. Bin schon in der Halle – Neuhausen und Deizisau sind schonmal souverän gestartet, auch Plochingen. Im Moment spielt Neuhausen gegen Plochingen – und der TVP führt 4:2.
    Am Ende eines sehr spannenden Spiels gewinnt Außenseiter Plochingen tatsächlich 16:15. Die Stimmung in der Neckarsporthalle ist schon richtig klasse.

  2. @handballer82: Laut Spielplan lauten die Viertelfinal-Paarungen:
    1. Gruppe 1 – 2. Gruppe 4
    1. Gruppe 3 – 2. Gruppe 2
    1. Gruppe 2 – 2. Gruppe 1
    1. Gruppe 4 – 2. Gruppe 3
    Bis später in der Halle