So, Freitag 10 Uhr, das virtuelle Wahllokal ist geschlossen – zum Ergebnis später hier und morgen in der EZ mehr!
Zunächst einmal Glückwunsch an die Handballer des TV PLochingen, die in einem Relegationskrimi in Viernheim durch das 32:32 den Aufstieg in die Baden-Württembergliga geschafft haben! Wir haben morgen Text und Bild in der EZ, in der Mittwoch-Ausgabe folgt dann die große Aufstiegs-Geschichte.
Das wird in der kommenden Saison eine super BWOL aus EZ-Land-Sicht!
Damit ist die Saison endgültig beendet und es kommt, was schon der Saison-Abschluss-Klassiker am Kreis ist: Die Umfrage, wer der Trainer der Saison im EZ-Land ist. Im vergangenen Jahr war die Beteiligung gigantisch – und am Ende wurde es Daniel Mayr vom TV Reichenbach. Gegen fünf Kollegen, die ich hier zur Wahl gestellt habe, hat er sich durchgesetzt.
In diesem Jahr beschränke ich mich auf drei Trainer, beziehungsweise zwei Trainer und ein Trainerduo: Daniel Brack und Alexis Gula vom TV Plochingen, Lars Schwend vom TSV Wolfschlugen und Mike Wolz vom TSV Deizisau. Andere haben auch gute Arbeit geleistet und vielleicht hätte man auch Frank Ziehfreund dazunehmen können – doch der fällt aus der Verlosung, weil er zwar Esslinger ist, den Aufstieg in die Württembergliga aber mit der SG Leonberg/Eltingen geschafft hat, die eindeutig außerhalb des EZ-Landes liegt.
Was Brack/Gula, Schwend und Wolz mit ihren Teams in der fast abgelaufenen Saison geschafft haben, ist herausragend und alle hätten es verdient, die Wahl zu gewinnen. Ihr entscheidet, per Post über die Kommentar-Funktion direkt hier am Kreis oder auf Facebook. Schreibt einfach den Namen eurer Wahl und vielleicht noch ein paar Worte zur Begründung. Zeit ist bis Freitag, 10 Uhr. Dann zähle ich aus und verkünde das Ergebnis.
Jetzt noch ein paar Worte zu den Nominierten, in alphabetischer Reihenfolge:
Daniel Brack/Alexis Gula

Die Erfolgsgeschichte begann eigentlich schon in der Saison 2013/2014: In letzter Sekunde und nach einer juristischen Entscheidung durften die Plochinger überhaupt in der Württembergliga starten. Entsprechend schwierig war die Kaderplanung und entsprechend galt der TVP als Abstiegskandidat. Stattdessen erreichte die Mannschaft mit dem neuen Spielertrainer Daniel Brack einen guten Mittelfeldplatz. Im vergangenen Sommer gab es dann eine normale Vorbereitung und es war zu erwarten, dass die Mannschaft weiter oben mitspielen kann. Tat sie dann auch, und zwar sehr weit oben: Am Ende sprang Platz zwei, die Aufstiegsrelegation und der Aufstieg in die BWOL auf den letzten Drücker heraus. Stark. Alexis Gula nominiere ich mit, weil er gemeinsam mit Brack wirklich als Duo funktioniert. Nicht wenige waren skeptisch, ob das klappen würde: Chef Brack auf dem Spielfeld, Co. Gula auf der Bank. Es klappte, auch weil Brack Gula während der Spiele machen ließ. Die beiden ergänzen sich gut, die Mannschaft profitiert davon. Spannend wird zu beobachten sein, wie die Zusammenarbeit in der kommenden Saison aussehen wird, denn Brack beendet seine aktive Karriere und wird selbst auf der Plochinger Bank sitzen, mit Gula neben sich.
Lars Schwend

Die Württembergliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse sind Lars Schwends Meisterstück. Kontinuierlich hat er die Mannschaft in den vergangenen drei Jahren – und manche Spieler schon länger – so geformt, dass sich jetzt alle sicher sind: Der TSV Wolfschlugen ist der würdige Aufsteiger. Schwends fachliche Kompetenz ist unbestritten, schließlich ist er im Hauptberuf mittlerweile Lehrwart beim DHB. Aber er hat sie auch auf das Spielfeld gebracht. Rückschläge, wie durch die vielen Verletzungen in der Saison davor, haben die Mannschaft nur noch stärker gemacht. Auch Schwend hat seine Schlüsse gezogen und das Team noch besser aufgestellt. Die Wolfschlugener spielen einen top Abwehr- und Tempo-Handball. Die Chance ist groß, dass Schwends Weg mit der Mannschaft noch lange nicht zu Ende ist, auch nicht in der BWOL.
Mike Wolz

Vor einem Jahr ließ sich Mike Wolz für die Württembergliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die BWOL feiern. Wie sich die Mannschaft des TSV Deizisau anschließend unter ihm in der neuen Liga präsentiert hat, ist fast noch höher zu bewerten. Mit wenigen Zugängen und trotz verpatztem Auftakt beim Mitaufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd schwebte die Mannschaft praktisch nie in Abstiegsgefahr und schloss die Saison auf Platz acht ab. Respekt. Nicht umsonst sind die Deizisauer damit ein Vorbild für die Wolfschlugener, die nach ihrem Aufstieg gerne eine ähnlich souveräne Saison spielen würden. Wolz führt die Mannschaft mit viel Ruhe, viel Akribie und viel Ehrgeiz. Sein Ansatz, jeden einzelnen Spieler und das gesamte Kollektiv besser machen zu wollen, ist voll aufgegangen. Deizisau ist unter Wolz wieder die klare Nummer zwei im EZ-Land – und fordert in der kommenden Runde Drittliga-Absteiger TSV Neuhausen wieder zum Liga-Duell.
So, jetzt seid ihr dran. Ich bin sehr gespannt, wen wir zum Trainer der Saison im EZ-Land krönen dürfen.










