Wolfschlugen oder/und Plochingen

Noch muss Wolfschlugens Trainer Lars Schwend ein bisschen zittern. Doch die Mannschaft hat es selbst in der Hand, den Aufstieg in die BWOL klarzumachen. Foto: Rudel
Noch muss Wolfschlugens Trainer Lars Schwend ein bisschen zittern. Doch die Mannschaft hat es selbst in der Hand, den Aufstieg in die BWOL klarzumachen. Foto: Rudel

Unsere Handball-Reporterin Steffi Gauch-Dörre hat gerade straffe Tage. Heute die Vorschauen, morgen nach Wolfschlugen und am Sonntag nach Deizisau. Spannend wird es vor allem in Wolfschlugen, wo die Jungs von Trainer Lars Schwend ja eigentlich Meisterschaft und Aufstieg hätten klarmachen sollen – wenn sie in den vergangenen Wochen nicht a bissle geschwächelt hätten.

Es kann trotzdem klappen am Wochenende, aber nur wenn der TV Plochingen am Sonntag „mitspielt“ und in Heiningen patzt. So oder so läuft aber alles darauf hinaus, dass auf den ersten beiden Plätzen der Württembergliga EZ-Land-Teams abschließen werden.

Aber bevor ich weiterschreibe, stelle ich hier doch einfach mal vorab und exklusiv für die treuen Am-Kreis-Leser den entsprechenden Auszug aus der morgigen EZ (Seite 20) zur Verfügung. Achtung: Wo „heute“ draufsteht, ist „morgen“ drin, denn wir formulieren ja immer für die Ausgabe am nächsten Tag nach dem Zeitungsjournalistenmotto „heute ist morgen schon gestern“.

Also:

Spitzenreiter TSV Wolfschlugen macht es spannend und muss nun auf einen Ausrutscher des Zweiten TV Plochingen hoffen, um bereits heute (20 Uhr) gegen die HSG Ostfildern die Meisterschaft perfekt machen zu können. Sowohl Plochingen als auch Wolfschlugen haben noch zwei Spiele und jeweils ein Wochenende spielfrei. Die Wolfschlugener haben einen Zähler Vorsprung. „Nach wie vor haben wir es selbst in der Hand“, betont Wolfschlugens Abteilungsleiter Wolfgang Stoll. Die HSG kann beim Tabellenführer befreit aufspielen. Das Team hat den vorletzten Platz, der zur Relegation berechtigt, sicher und es besteht zudem auch noch die Chance auf den ersten Nichtabstiegsplatz zwölf, sofern die SG Ober-/Unterhausen schwächelt.

„Wolfschlugen ist durch die Bank weg sehr gut besetzt. Wir haben uns gut darauf vorbereitet“, sagt Ostfilderns Co-Trainer Mathias Wichary. So wollen die Ostfilderner versuchen, wenige technische Fehler zu machen, um Gegenstöße zu verhindern und keine halbhohen Bälle auf das TSV-Tor werfen. „Solche Würfe macht Torwart Patrick Ehrlich weg“, mahnt Wichary, der zudem betont: „Wir müssen kompakt stehen und dürfen die Wolfschlugener nicht spielen lassen. Für uns muss vieles gut laufen, aber der Druck liegt klar bei Wolfschlugen.“ Im Hinspiel hagelte es eine klare 15:24-Niederlage für die HSG, die nur in Durchgang eins mithielt. „Wir werden Ostfildern nicht unterschätzten, die Favoritenrolle liegt aber bei uns“, sagt Stoll und ergänzt: „Ostfildern steht schlechter da als erwartet. Die Gäste haben ein junges Team und einige starke Einzelspieler.“ Ostfilderns Torhüter Sebastian Dunz trifft auf seinen künftigen Verein.

Wenn der TV Plochingen morgen (16 Uhr) beim Vierten TSV Heiningen antritt, steht trotz des plötzlich wieder möglichen Meistertitels eines im Vordergrund: den zweiten Rang verteidigen. „Mit einem Sieg haben wir ihn sicher. Wir haben richtig Bock auf die Relegation“, sagt Plochingens Co-Trainer Alexis Gula. Im Hinspiel taten sich die Plochingen schwer, setzten sich aber mit 30:26 durch. „Heiningen ist sehr heimstark und hat in Julian de Boer und Markus Peterhans starke Einzelspieler“, warnt Gula. TVP-Kapitän Sascha Hutter war unter der Woche beruflich verhindert, ist in Heiningen aber dabei.


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3 Antworten auf „Wolfschlugen oder/und Plochingen“

  1. Plochingen legt zumindest einen Punkt nach: ein Krimi in Heiningen endet 27:27. Leider waren nach Schlusspfiff die Schiris (zurecht) das Hauptthema unter den vielen Zuschauern. Das Saisonfinale wird sauspannend!!!