Handball-Feiertag

Ist das Bild nicht nett? Daniel Brack als A-Jugendlicher im Trikot des TSV Scharnhausen. Foto: Rudel
Ist das Bild nicht nett? Daniel Brack als A-Jugendlicher im Trikot des TSV Scharnhausen. Foto: Rudel

Montag ist Am-Kreis-Tag. Ich hab es gestern aber einfach nicht geschafft. Dafür jetzt noch ein paar Zeilen, bevor es mit dem nächsten VfB-Termin weitergeht. Es geht gerade Schlag auf Schlag – bei den Handballern geht es zum Teil am Donnerstag schon weiter.

Das vergangene Wochenende hat unter anderem gezeigt, dass die EZ-Land-Teams, die in den unteren Bereichen der Tabelle zu erwarten sind – ich sag jetzt absichtlich mal nicht „Abstiegskandidaten“ – tatsächlich eine schwere Saison vor sich haben. Die HSG Deizisau/Denkendorf II hat nach dem Auftaktsieg in der Württembergliga im zweiten Spiel die erste Niederlage kassiert, die Männer des HC Wernau haben nach dem Abstieg in der Landesliga ihr erstes Spiel auch gleich satt mit 17:29 verloren, die Drittliga-Männer des TSV Neuhausen stehen nach der Niederlage gegen Nußloch nach drei Spieltagen mit 2:8 Punkten als Vorletzter auch nicht gerade da, wo sie am Ende stehen wollen.

Man sieht zwar schon, wer es schwer haben wird, aber es ist ja noch nicht viel passiert. Gerade im Fall Neuhausen muss man auch auf die bisherigen Gegner schauen, um den Start einzuordnen. Alles gut noch.

Fehlen noch zwei: Aufsteiger TSV Deizisau hat in der BWOL mit zwei Siegen und einer Niederlage (Platz sieben) bislang positiv überrascht. Der 23:21-Erfolg beim TV Willstätt zeigt, wie es gehen muss: Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Und Württembergliga-Aufsteiger HSG Ostfildern? Das 19:25 gegen den TC Reichenbach war die zweite Schlappe im zweiten Spiel. Und am Donnerstagabend geht es nach Plochingen, wo die Mannschaft auch klarer Außenseiter ist.

Ich werde das Vergnügen haben, am Donnerstag in der Halle zu sein. Einer wird da auf dem Feld stehen, der gerne eine weitere HSG-Niederlage erleben will, dem Gegner ab dann aber – mit Ausnahme des Rückspiels – nur noch Siege oder zumindest den Klassenverbleib wünscht: Daniel Brack, der Plochinger Spielertrainer, ist ein paar Meter von der Scharnhausener Körschtalhalle entfernt aufgewachsen und bezeichnet den Zusammenschluss der Scharnhausener mit den Ruitern immer noch als seinen „Heimatverein“, wie er mir erzählt hat. Bevor Daniel Brack in die weiter Welt des Bundesliga-Handballs hinausgezogen und mittlerweile wieder in die Region zurückgekehrt ist, hat er sein Hand(ball)werk in Scharnhausen gelernt – siehe Foto.

Eigentlich ist der Donnerstag ja das, was wir Journalisten-Feiertag nennen. Da produktionsfrei ist, haben wir nämlich immer am Tag vor dem Feiertag frei. Ich geh aber trotzdem nach Plochingen und freu mich drauf. Am Tag darauf sitze ich im Zug auf dem Weg zum VfB-Spiel in Berlin und hab genug Zeit zum Schreiben.

A propos VfB: Der Besuch bei der dortigen PK am vergangenen Mittwoch hat bei mir zum Fauxpas der Woche geführt. Hab ich geschrieben, dass ich dort die Bundesliga-Handballerin Milena Rösler getroffen habe, die Schwester von Ania Rösler? Hab ich. War aber gleich mal falsch. Getroffen habe ich dort Ania (wirklich mit „I“), übrigens die Bessere der beiden Rösler-Sisters. Also: Ania Rösler ist mittlerweile eine Radio-Kollegin, ihre Schwester Milena ist Lehrerin. Danke für den Hinweis 😉 .

Und hier übrigens noch für die, die die letzten Tage aufmerksam mitgelesen haben: Unser Fotograf Herbert Rudel hat seinen Auftrag ausgeführt. Und ja, Daniel Hebisch und ich haben einen ähnlichen Haaransatz…

Das erste EZ-Rudel-TVR-Hebisch-Trainerfoto!
Das erste EZ-Rudel-TVR-Hebisch-Trainerfoto!