Bleiben und gehen

Freitag ist in der EZ ja normalerweise Fußball-Vorschautag, der Handball kommt dann geballt am Samstag. In der morgigen Freitag-Ausgabe aber machen wir mit einem Handball-Thema auf und daneben steht noch eine weitere längere Handball-Meldung. Beides aus aktuellem und unterschiedlichem Anlass.

Der TSV Neuhausen ist in der 3. Liga trotz des jüngsten und sehr überzeugenden Sieges gegen den TSV Rödelsee mit 4:14 Punkten Vorletzter. Trotzdem ist morgen auf Seite 19 die Überschrift zu lesen: „Vertrag mit Prasolov vorzeitig verlängert“.

Alexandr Prasolov ist in Neuhausen zurzeit trotz weniger Punkte ziemlich glücklich. Fotos: Rudel
Alexandr Prasolov ist in Neuhausen zurzeit trotz weniger Punkte ziemlich glücklich. Fotos: Rudel

Die Frauen des HC Wernau, dachte man, würden irgendwann auch in der 3. Liga spielen. Nach zwei Aufstiegen in den vergangenen drei Jahren sind sie nun in der BWOL mit 2:8 Zählern Drittletzter. Und morgen gibt es die Headline: „Michael Steinkönig wirft das Handtuch“.
Michael Steinkönig steht nicht mehr an der Wernauer Seitenlinie. Dort sitzt jetzt Frank Haas.
Michael Steinkönig steht nicht mehr an der Wernauer Seitenlinie. Dort sitzt jetzt Frank Haas.

So unterschiedlich kann das sein. Aber trotzdem nicht ganz unverständlich. Steinkönig war gut vier Jahre in Wernau und es gab, wie er zugibt und wie ich auch gehört habe, schon in der vergangenen Saison diverse Abnutzungserscheinungen. Er hatte zuletzt nach einigen Abgängen kein so starkes Team mehr. Auch davor war die Konstellation mit Handballerinnen, die schon höher gespielt haben als er trainiert hat (als Co war er immerhin in der 2. Bundesliga) bestimmt nicht immer leicht.

Eines nimmt Steini aber keiner: Er ist der Trainer der zwei Aufstiege. Es übernehmen nun der Sportliche Leiter Frank Haas, der ja auch diverse Erfahrungen auf der Bank hat, und Christine Gall. Die frühere Zweitliga-Spielführerin ist noch verletzt und kann sich so auf diese Weise einbringen. Ich denke, die Beiden können das. Trotzdem sucht der Verein nach einem Nachfolger – was so mitten in der Saison und angesichts der sportlichen Lage nicht so einfach werden dürfte. Tine Gall traue ich es übrigens auch zu, irgendwann mal, wenn sie nicht mehr Tore wirft, dauerhaft ins Trainergeschäft zu wechseln.

Jetzt aber zu Neuhausen. Die Mannschaft steht nach der Rückkehr in die dritthöchste Liga nicht gut da. Aber Alexandr Prasolov ist erst in der zweiten Saison bei den MadDogs – und man sieht deutlich, dass die Entwicklung mit ihm noch lange nicht zu Ende ist. Die Aufholjagd in der vergangenen Saison, gekrönt vom Aufstieg, war beeindruckend. Ich hab die Mannschaft gegen Rödelsee gesehen – und ich glaube fest, dass sie weiter ihre Punkte holen wird. Prasolov ist ein guter Trainer und es scheint in Neuhausen zu passen. Also war es sicherlich eine gute Entscheidung und ein richtiges Zeichen, mit ihm gerade in der jetzigen Situation zu verlängern. Hätte ja noch nicht sein müssen.

Das heißt aber auch, dass die Verantwortlichen ganz klar zu ihm halten müssen, falls sich nicht so schnell wie erhofft am Tabellenbild etwas ändert.

Also, für die Freunde des Handballsports gibt es schon morgen in der EZ viel Lesestoff – und die Samstagausgabe mit den Vorschauen wird auch interessant. Es stehen einige Derbys an. Reichenbach gegen Wolfschlugen in der Württembergliga der Männer, Wolfschlugen gegen HSGDD II in der WL der Frauen und Team Esslingen gegen HC Wernau in der Männer-Landesliga.

Die Neuhausener spielen mit Prasolov gegen die TGS Pforzheim, die HCW-Frauen bei der Haas-Gall-Premiere gegen den TSV Germania Malsch.


Endlich auch Neuhausen

Neuhausens Timo Durst war heute gegen Rödelsee richtig stark - war damit aber zum Glück der MadDogs-Fans nicht allein. Fotos. Rudel
Neuhausens Timo Durst war heute gegen Rödelsee richtig stark – war damit aber zum Glück der MadDogs-Fans nicht allein. Fotos. Rudel

Das war in den vergangenen Wochen auch schon anders: In der morgigen EZ gibt es in Sachen Handball eine Erfolgsmeldung nach der anderen: In der Württembergliga gewinnt der TSV Wolfschlugen das Spitzenspiel in Zizishausen gleich satt mit 35:24, der TV Reichenbach schlägt Blaustein, wenn auch knapp mit 28:27. Auf das Spitzenspiel am kommenden Samstag zwischen Wolfschlugen und Plochingen dürfen wir uns freuen.

Ich mache ab morgen eine gute Woche Urlaub – kein „Am Kreis“ solange, sei hier schonmal kundgetan. Davor war ich aber nochmal richtig gut sportlich unterwegs. Gestern das irre 5:4 der VfB-Kicker in Frankfurt, heute der erste Heimsieg der Neuhausener Drittliga-Handballer. Was die Maddogs beim 32:26 gegen den TSV Rödelsee gezeigt haben, hat mich wirklich beeindruck. Und an den Sieg des TSV Deiziau in der BWOL vor ein paar Wochen gegen Oftersheim/Schwetzingen erinnert. Die Deizisauer haben das gestern ja sogar gegen den großen VfL Pfullingen wiederholt: Einen Sieg geholt gegen eine Mannschaft, gegen die das nicht zu erwarten war. Das sind die Big Points. In Deizisau war mein Kollege Hannes Kern live dabei (zu lesen morgen auf Seite 22).

Marco Neusser hat im Spiel der Deizisauer gegen Pfullingen überzeugt.
Marco Neusser hat im Spiel der Deizisauer gegen Pfullingen überzeugt.

Jetzt also endlich auch Neuhausen. Zwar sind die MadDogs mit jetzt 4:14 trotz des Sieges sogar auf den vorletzten Platz abgerutscht, während die Deizisauer schon einen Schritt weiter und mit 8:8 Zählern Zehnter sind. Aber der Auftritt dürfte Mut machen. Trainer Alexandr Prasolov zitiere ich in der morgigen EZ-Ausgabe (Seite 23) mit den Worten: „Woche für Woche ist es besser geworden. Die Spieler haben gesehen, was sie können und was sie tun müssen, um zu gewinnen.“ Den Text zu schreiben, lief übrigens ausgesprochen flott von der Tastatur. Mir hat’s auch gefallen, was ich in der Egelseehalle gesehen habe.
Starkes Spiel, starkes Bild: Neuhausens Daniel Roos.
Starkes Spiel, starkes Bild: Neuhausens Daniel Roos.

Was auch ein Fingerzeig für die Zukunft ist: Bei den Neuhausenern hat sich in den vergangenen Jahren ja personell nicht so viel getan. Kontinuität ist gut, dadurch bekommt eine Mannschaft auch ein Gesicht. Aber es gibt auch wieder frischen Wind. Timo Durst wird immer besser, Daniel Roos wächst herein, Philipp Schöbinger sorgt dafür, dass Kreisläufer-Haudegen und Kapitän Markus Fuchs auch mal ausruhen kann. Fuchse wird es mir verzeihen und dem Kollegen gönnen: Schöbinger war heute gegen Rödelsee der Bessere. Aber auch Fuchs war immer da, vor allem in der Abwehr. Und von den ganz Jungen war Lukas Fischer heute zwar nicht so stark, Torhüter Sebastian Arnold aber ist richtig klasse für sein Alter.

Und "Flechse" kann es auch noch: Der Neuhausener Rückraumspieler überspringt die Rödelseer Abwehr.
Und „Flechse“ kann es auch noch: Der Neuhausener Rückraumspieler überspringt die Rödelseer Abwehr.

Hat Spaß gemacht heute in Neuhausen. Allen anderen, die da waren, bestimmt auch – es sei denn sie sind aus Rödelsee. Übrigens war unser Göppinger Bundesliga-Kreisläufer Manuel Späth zum ersten Mal in dieser Saison bei seinen alten Kameraden in Neuhausen. Er war gleich ein Glücksbringer und darf bestimmt öfter kommen. Sein Kommentar zum Spiel: „Das war richtig gut.“ Ist doch ein schönes Schlusswort, oder?


Grundler der Jüngere

Wer dieses Bild morgen in der EZ gefunden hat, ist richtig. Foto: Rudel
Wer dieses Bild morgen in der EZ gefunden hat, ist richtig. Foto: Rudel

Meine Kollegin Steffi Gauch-Dörre sitzt mir gerade gegenüber und schreibt wie meistens am Freitag wie wild an den Handball-Vorschauen. Dass die handballinteressierten Leser im EZ-Land in der morgigen EZ-Ausgabe viel geboten bekommen, dafür ist sie auch verantwortlich. Der Text drüber ist nämlich schon fertig und handelt von Neuhausens Rückraumspieler Hannes Grundler. Schon erstaunlich, dass der Jüngste der Grundler-Brothers schon seit einiger Zeit am höchsten spielt. Und er ist ja erst 21 Jahre alt und hat damit noch einiges vor sich.

Ich will euch also an dieser Stelle einfach die Seite 20 der morgigen EZ-Ausgabe ans Herz legen. Und wünsche allen ein gutes (Handball-) Wochenende.


Über die Seitenlinie hinaus

Das Schöne am Blogschreiben ist auch, dass eine Internetseite nach unten nicht begrenzt ist. Ich schreibe hier so viel, wie mir einfällt oder wie ich Lust habe. Das ist in der Zeitung manchmal anders. Eine Seite ist endlich und damit auch jeder einzelne Artikel. Man kann manchmal was anderes kleiner machen oder auch mal ans Foto rangehen – aber wenn das zu winzig ist, sieht es auch wieder nicht gut aus.

Flo Koutny hat hier vor einer Woche in ihrem Kommentar darauf hingewiesen, dass sie sich auf die deutschen Hallenradsport-Meisterschaften in Denkendorf freut. Die waren am vergangenen Wochenende. War eine gute Veranstaltung. Und weil es eben nicht nur Handball – und Fußball – gibt und weil wir in der EZ-Sportredaktion diese Meisterschaften auch wichtig fanden, haben wir sie groß verkauft.

Mehr Platz hatten wir aber trotzdem nicht zur Verfügung, das hat auch dazu geführt, dass wir den Handball diesmal ziemlich kompakt gefahren haben. War aber glaube ich nicht so schlimm. Und auch ihr Handballer blickt ja wie Flo über die Seitenlinie hinaus. Zum einen haben längst nicht alle Teams im EZ-Land gespielt, zum anderen waren die meisten, die gespielt haben, auf Reisen. Und, ich hab es gerade nochmal überprüft: Wir hatten heute auf Seite 22 nicht einen Sieg zu vermelden. Gibt’s das? Plochingen und das Team Esslingen haben jeweils einen Punkt geholt, der Rest hat verloren.

Für die Esslinger ist das ganz gut, denn sie haben jetzt nach schwachem Saisonstart immerhin schon drei Zähler auf dem Konto. Und die Plochinger konnten mit dem 32:32 in Blaustein auch leben, immerhin sind sie wieder Tabellenführer der Württembergliga – weil der TV Reichenbach verloren hat. Was lernt der TVR daraus? Etwas, was das Umfeld dort eh schon wusste: Die Mannschaft ist zwar sensationell in die Runde gestartet, es gibt aber Gegner, mit denen sie auf lange Sicht (noch?) nicht mithalten kann. So eben auch die HSG Langenau/Elchingen, die durch das 38:31 an den Reichenbachern vorbeigezogen ist.

In der kommenden Montag-Ausgabe gibt es wieder Handball satt. Wir sind selbst in zwei Hallen des EZ-Landes mit Block und Fotoapparat unterwegs. Und Frisch Auf spielt ja auch noch gegen Flensburg. Dazu gibt es in der Samstag-Ausgabe eine Lesegeschichte. Thema wird noch nicht verraten. Aber auch nächsten Montag wird es noch einige andere Sportarten im Blatt geben, über die wir berichten: Der VfB in Frankfurt, der Kirbelauf in Nellingen und die Bundesliga-Wasserballer starten auch in die Saison. Dann ist glaube ich alles unterwegs, was in der Region Sport treibt.

Übrigens: „Vielleicht können sich die Handballer von der Körperspannung noch was abschauen“, hat Flo Koutny über die Hallenradsportler geschrieben. Und war das so? Oder anders gefragt: Fällt euch sonst noch etwas ein, was sich Handballer von anderen Sportarten abgucken können?


Was macht eigentlich Simon Wohlrabe?

Simon Wohlrabe, wie wir ihn kennen. Fotos: Rudel
Simon Wohlrabe, wie wir ihn kennen. Fotos: Rudel

Eines stellt Simon Wohlrabe gleich Mal klar: „Ich wohne nicht in Düsseldorf, ich wohne in Köln.“ Okay, Köln. Hat was. Dann schnell die Frage umformuliert: „Und, wie ist das Leben in Köln im Gegensatz zu Neuhausen?“ Gut sei es, erzählt er. Die größte Umstellung ist aber nicht der Wohnort, sondern die Tatsache, dass Wohlrabe dort seine berufliche Karriere als Wirtschaftsprüfer vorantreibt.

Und das hat eben auch zur Folge, dass Wohlrabe nach zehn Jahren im Rückraum des TSV Neuhausen nun für ART Düsseldorf Handball spielt. Ausgerechnet für ART Düsseldorf, dürften viele sagen. Den Düsseldorfern waren die Neuhausener nämlich vor eineinhalb Jahren im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga unterlegen. Und jetzt? Neuhausen spielt mittlerweile doch wieder in der 3. Liga, Düsseldorf ist nach einer Runde wieder zurück in der Oberliga Niederrhein. Mit Simon Wolhrabe, 28, als ältestem und erfahrenstem Spieler.

Simon Wohlrabe im Juni 2013 im Spiel gegen ART Düsseldorf - jetzt wirft er für die Düsseldorfer.
Simon Wohlrabe im Juni 2013 im Spiel gegen ART Düsseldorf – jetzt wirft er für die Düsseldorfer.

Von Januar bis zum Ende der Saison war Wohlrabe von Düsseldorf nach Neuhausen zu den Spielen gependelt. „Das war mir wichtig – und es gibt ja nichts Schöneres, als sich nach zehn Jahren mit dem dritten direkten Wiederaufstieg zu verabschieden“, sagt er irgendwo in Köln auf dem Weg nach Hause, wo ich ihn am Handy erwische.

Stimmt, das haben nicht viele Handballer geschafft: Drei direkte Wiederaufstiege. Und überhaupt haben die MadDogs einen ihrer prägendsten Spieler der vergangenen Jahre verloren. Wohlrabe war der Taktgeber im Spiel – und dass der fehlt, merkt man jede Woche. Seinen Stellenwert im ART-Team sieht er nun so: „Es gab dort nach dem Abstieg einen großen Umbruch, es ist eine sehr junge Mannschaft. Meine Rolle ist vielleicht nicht ganz die wie in Neuhausen, aber es geht in die Richtung.“ Richtung Rückkehr in die 3. Liga muss es nach dem Umbruch aber nicht unbedingt gehen.

Simon Wohlrabe und Markus Fuchs mit dem EZ-Pokal.
Simon Wohlrabe und Markus Fuchs mit dem EZ-Pokal.

Wie lange Wohlrabe für die Düsseldorfer, bei denen er ab Januar schon mittrainierte, spielen möchte, weiß er noch nicht. „Ich denke von Jahr zu Jahr.“ Denn das Verhältnis zwischen Beruf und Handball hat sich ganz klar Richtung Beruf verschoben. „3. Liga wäre ganz nett gewesen“, sagt er denn auch zum Umstand, dass ART wieder abgestiegen ist – eine Klasse tiefer lässt sich die Verschiebung der Präferenzen aber durchaus besser umsetzen.
Wir haben im EZ-Archiv 186 Fotos von oder mit Simon Wohlrabe angesammelt. Das ist das älteste vom August 2004: Der junge Simon im Kempa-Nachthemd...
Wir haben im EZ-Archiv 186 Fotos von oder mit Simon Wohlrabe angesammelt. Das ist das älteste vom August 2004: Der junge Simon im Kempa-Nachthemd…

Was bei den Neuhausenern passiert, verfolgt er natürlich. Über das Internet und durch Gespräche mit seinen Kumpels Timo Flechsenhar und Hannes Grundler, der bei den MadDogs so langsam die Lücke schließt, die Wohlrabe hinterlassen hat. „Sie hatten eine schwierigen Phase“, sagt er – hofft nun aber, dass sie die Bilanz von bislang 2:6 Punkten und dem vorletzten Platz verbessern. Am Samstag wird er sich mal wieder selbst einen Eindruck von seinen Ex-Kameraden verschaffen. Er verbindet einen Heimatbesuch in Wißgoldingen mit einem Besuch beim Spiel der Neuhausener in Kornwestheim.

Ist doch wahrlich kein schlechter Zeitpunkt, um nachzufragen, was Simon Wohlrabe seit seinem Weggang aus Neuhausen so treibt.


Erste Siege

Ein starkes Foto von Hannes Grundler gestern in Neuhausen. Foto: Rudel
Ein starkes Foto von Hannes Grundler gestern in Neuhausen. Foto: Rudel

So, die erste Phase der Handball-Saison darf als abgeschlossen betrachtet werden. Viele Teams wissen so langsam genauer, wohin die Reise geht. Auch diesbezüglich haben wir ein sehr interessantes Wochenende hinter uns.

In der heutigen EZ haben wir die Spiele der Aufsteiger TSV Neuhausen (3. Liga) und des TSV Deizisau (BWOL) aufgemacht. Steffi Gauch-Dörre (das „Gauch“ ist ziemlich neu!) hat eine Niederlage, Andreas Müller einen Sieg beschrieben. Wobei der Deizisauer Erfolg gegen Heidelsheim/Helmsheim – was ein Name – zeigt, dass das Team in der Liga angekommen ist und gute Aussichten hat, sich dort zu etablieren. „Etabliert im dichtgedrängten Mittelfeld“ hat mein Kollege passenderweise über den Text geschrieben. 6:6 Punkte haben die Deizisauer jetzt.

Auch die Überschrift des Neuhausener Textes passt: „Eine Niederlage, die Mut macht.“ Zwar hat Neuhausen wieder verloren und ist mit jetzt 2:6 Punkten Vorletzter. Aber das 22:24 gegen Heilbronn/Horkheim war knapp, H/H ist eine starke, routinierte Mannschaft und Steffi beschreibt schön, dass die MadDogs Fortschritte machen. Mehr als der Klassenverbleib in der dritthöchsten Liga erwartet keiner von den Neuhausenern, und die Zuversicht steigt – trotz der Niederlage -, dass das auch klappt.

Besonders auffällig am Spieltag war, dass gleich drei Teams aus dem EZ-Land endlich den ersten Saisonsieg eingefahren haben – und eine Mannschaft hat die erste Niederlage kassiert. Also doppelten Glückwunsch nach Wernau, wo sowohl die BWOL-Frauen als auch die Landesliga-Männer erstmals gepunktet haben. Und dann ist da ja noch das Team Esslingen, das mir so langsam Sorgen gemacht hat – aber auch das Team hat in der Landesliga die ersten zwei Punkte geholt. Auffällig ist dabei auch, dass beide Landesligisten gleich mit neun Toren Vorsprung gewonnen haben. Hoffentlich gibt das Auftrieb.

Auch wenn der TSV Zizishausen in der Württembergliga vor dem Wochenende mit enttäuschenden 4:4 Punkten dastand und der TV Plochingen mit 8:0, war es wohl das Spiel der beiden wahren Top-Teams in der Liga. Plochingen hat lange geführt und doch mit 29:30 (Halbzeit 16:11!) die erste Niederlage kassiert – entsprechend angefressen war TVP-Spielertrainer Daniel Brack. Trotzdem: 8:2 Punkte, immer noch Tabellenführer – Plochingen steht klasse da. Wie übrigens auch der TSV Wolfschlugen – der Top-Favorit Nummer drei – und der TV Reichenbach – naja, trotzdem noch nicht ganz in der Favoritenrolle. Aus EZ-Land-Sicht sieht die Tabelle der EZ-Land-Liga damit äußerst erfreulich aus: Plochingen, Wolfschlugen, Reichenbach stehen mit jeweils 8:2 Punkten auf den ersten drei Plätzen.

Was auch noch erwähnt werden sollte: Ungeschlagen mit jetzt 8:0 Punkten bleiben die Württembergliga-Frauen des TSV Wolfschlugen. Auch wenn das 22:17 in Weingarten kein Leckerbissen gewesen sein muss.

Insgesamt war es also ein gutes Handball-Wochenende im EZ-Land.

Was habt ihr in den Hallen so erlebt? Wäre schön, wenn ich hier nicht den Allleinunterhalte spielen müsste. Schreibt ruhig, was euch aufgefallen ist!


Auf großer Fahrt

Kapitän Hebisch. Foto: Rudel
Kapitän Hebisch. Foto: Rudel

Wenn ich hier oder auf unserer Facebook-Seite eine Umfrage gemacht hätte, welche Mannschaft im EZ-Handball-Land so kurz nach dem Saisonstart eine Geschichte hergibt, auf wen wärt ihr wohl gekommen? Auf die schwer gestarteten Neuhausener. Auf das noch schwerer gestartete Team Esslingen? Auf die bravourös auftretenden Plochinger? Oder auf die ebenfalls gut in die Runde gekommenen Reichenbacher?

Weil ich ja ein positiver Mensch bin, habe ich zwischen Plochingen und Reichenbach geschwankt. Die Krisengeschichten kommen noch früh genug. Ich hab mich dann für Reichenbach entschieden, weil wir Plochingen in letzter Zeit häufiger im Blatt hatten und weil beim TVR zum guten Start auch noch der Aspekt kommt, dass es dort in Daniel Hebisch einen neuen Trainer gibt, nach dessen Befindlichkeit man ja mal fragen könnte.

Rausgekommen ist ein Interview mit Hebisch, das morgen in der EZ nachzulesen ist. Guter Mann, gute Antworten. Ich hatte ja zunächst überlegt, dass die Reichenbacher in der Württembergliga erst noch ein paar Mal gewinnen sollen, bevor sie gelobt werden – und Hebisch hat mir da im Grunde zugestimmt. Aber die ersten sechs Punkte aus den vier Spielen nimmt den Reichenbachern keiner mehr. Und beim Trainer ist die Erleichterung groß. Also doch kein so schlechter Zeitpunkt.

Ich will noch nicht zu viel verraten, aber meinen Lieblingssatz aus dem Interview gebe ich hier schonmal zum Besten. In Bezug auf seinen Vorgänger Daniel Mayr sagte Hebisch die literarischen Worte: „Er hat ja kein sinkendes Schiff hinterlassen, sondern eines, das aus dem Hafen läuft und sich auf große Fahrt begibt.“ Schön.

Wo die Reise endet, wird man sehen. Momentan sind die Reichenbacher Dritter, da werden sie wohl nicht bleiben. Aber Platz sechs plus traue ich ihnen schon zu.

Wie gesagt, noch besser steht der TVP da – 8:0 Zähler, Erster. Das hab ich hier schon thematisiert und wenn die Mannschaft so weitermacht, wird es dazu mit Sicherheit auch was in der Zeitung geben. Zudem habe ich zu Plochingen noch eine weitere Geschichte im Kopf, die es demnächst mal in einer Samstagausgabe zu erzählen gibt. Also, immer schön EZ lesen! Viel Erfolg am Wochenende.


Die Handball-Vehs

Deizisaus Marcel Killat müht sich im Spiel gegen Sandweier.  Das Foto ist aktuell von gestern - weil wir heute versehentlich ein Archivbild von Frieder Gänzle im Blatt hatten, folgen hier noch zwei von gestern. Fotos. Rudel
Deizisaus Marcel Killat müht sich im Spiel gegen Sandweier. Das Foto ist aktuell von gestern – weil wir heute versehentlich ein Archivbild von Frieder Gänzle im Blatt hatten, folgen hier noch zwei von gestern. Fotos. Rudel

Kim Schmid sucht sich eine Ecke aus.
Kim Schmid sucht sich eine Ecke aus.

Dennis Prinz fliegt Richtung Tor.
Dennis Prinz fliegt Richtung Tor.

Als gestern Abend Daniel Hebisch in der EZ-Redaktion angerufen und vom 30:24-Sieg des TV Reichenbach gegen den SC Vöhringen berichtet hat, hab ich mich noch kurz mit ihm verbinden lassen, nachdem er einem Kollegen seinen Bericht durchgegeben hatte. Ich wollte dann doch nochmal mit einem Menschen reden, der nicht frustriert ist. Trainer-Neuling Hebisch war richtig glücklich über den gelungenen Saisonstart seines TVR.

Aber was war denn das für ein Wochenende? Am Freitagabend habe ich mich in Berlin noch eine Weile mit VfB-Trainer Armin Veh unterhalten, der nach der 2:3-Schlappe der Stuttgarter gegen die Hertha extrem angefressen und enttäuscht war. Gestern hatte ich dann Veit Wager vor der HSG Deizisau/Denkendorf und Thomas Freiwald vom Team Esslingen am Rohr, die ebenfalls den Veh gegeben haben. Da waren die Texte der Samstagsspiele schon auf den Seiten, und da stand aus EZ-Land-Sicht auch nicht viel Gutes drin.

Richtig super läuft es beim TV Plochingen, der die Württembergliga jetzt mit 8:0 Punkten anführt, Dritter ist dort schon der TV Reichenbach (6:2), einen Platz vor dem punktgleichen TSV Wolfschlugen. Und der Rest? Ein Blick auf die Überschriften heute in der EZ sagt alles: „Vielsagende Niederlage“ (TSV Neuhausen), „Deizisau scheitert kurz vor Schluss“, „HSG-Coach Wager ist frustriert“ (Deizisau/Denkendorf), „Team Esslingern verliert erneut“, „HCW verliert auch das dritte Spiel“ (HCW-Frauen), „HC Wernau ist chancenlos“ (HCW-Männer), „Bei der HSG II hapert es im Angriff“ (Deizisau/Denkendorf II). Dagegen steht dann eben noch „Plochingen weiter ungeschlagen“, „Dritter Saisonsieg des TV Reichenbach“ und „Wolfschlugen überzeugt“.

Um wen muss man sich richtig Sorgen machen? Ich finde, um Deizisau noch am wenigsten. Die Mannschaft hat zwar innerhalb von drei Tagen zwei Niederlagen kassiert und ist in der BWOL Viertletzter. Aber richtig schlecht, vor allem in der Offensive, war es wohl nur am Freitag beim 16:27 gegen Remshalden. Gestern gegen Sandweier fiel die Niederlage mit 24:25 knapp aus. Zudem ist die erste Bilanz von 4:6 Punkten für einen Aufsteiger nicht so mies. Vor allem aber: Ich habe die Deizisauer in dieser Saison schon gesehen – die können es.

Neuhausen ist in der 3. Liga ebenfalls Aufsteiger und steht mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Platz. Das sieht nicht so gut aus. Vor allem aber hat die Mannschaft schon heftige Niederlage kassiert, am Samstag mit 18:28 in Konstanz. Und jetzt kommt Heilbronn/Horkheim – das wird auch nicht leicht. Wie wohl die ganze Saison.

Die HSGDD wird in der BWOL der Frauen die Kurve kriegen, da bin ich mir sicher, dass es die HSGDD II eins drunter sehr schwer haben wird, war auch klar. Das gilt auch für die Wernauer Männer nach dem Abstieg in die Landesliga. Verwunderlicher ist die Schwäche aber bei den HCW-Frauen in der BWOL (0:6) Punkte und beim Team Esslingen in der Landesliga.

Eigentlich sollte endlich mal wieder eine Esslinger Mannschaft weiter oben spielen und ich hatte mit einigen anderen ja gehofft, dass das Team zumindest mal an die Württembergliga anklopft. Und jetzt? Vier Spiele, 0:8 Punkte, Letzter. Laut Trainer Freiwald spielt es die verjüngte Mannschaft gar nicht schlecht – aber nicht über 60 Minuten. „Perfekte 30 Minuten“ reichen eben nicht.

Naja, die Saison ist noch jung. Das zumindest dürfte manchen schwächelnden Teams ein Trost sein.

Zum Thema Schwächeln muss ich noch etwas anderes erwähnen: Manchen dürfte aufgefallen sein, dass heute in der EZ bei einigen Aufstellungen die Tore fehlen. Das liegt schlicht daran, dass die Sache mit dem Online-Spielbericht vorne und hinten nicht funktioniert und unsere Berichterstatter das nicht liefern konnten. In dieser Angelegenheit hatten wir in den vergangenen Wochen hier schon einige fluchende Gesprächspartner am Telefon. Und wer gestern Abend versucht hat, sich auf hvw-online zu informieren, wurde auch nicht glücklich. Da muss der Verband dringend was tun. Das wird auch noch Thema sein.


TVP – Geheim- oder Top-Favorit?

Was für ein Job. Gestern Handball-Württembergliga, TV Plochingen gegen HSG Ostfildern. Heute Fußball-Bundesliga, Hertha BSC Berlin gegen VfB Stuttgart. Okay, insgesamt zwölf Stunden im Zug – ich fliege als alter Öko innerdeutsch grundsätzlich nicht – sind jetzt nicht das große Vergnüg, aber diese Abwechslung gefällt mir an meinem Beruf. Am Sonntag sitze ich dann wieder in der Redaktion und helfe mit, acht Sportseiten zu füllen.

Glaubt mir, das ist mehr Arbeit, als man den Seiten am Ende ansieht. Manche denken ja, ein Redakteur sei unterwegs von Termin zu Termin – aber es ist auch viel Büroarbeit. Macht aber auch meistens Spaß. Umso wichtiger war es mir, mal wieder bei einem Württembergliga-Derby zu sein. Gerade Plochingen und Ostfildern wollte ich mal sehen. Die einen arbeiten kräftig daran, das „Geheim“ bei „Favorit“ loszuwerden, die anderen müssen sich als Aufsteiger behaupten. Entsprechend lief das Spiel gestern. Meinen Text über den 30:25-Erfolg des TVP habe ich schon fertig, erscheint morgen in der EZ. Aber Eindrücke gewinnt man natürlich viel mehr als man in einem normalen Mehrspalter unterbringt.

Ich bin im Block der HSG-Fans gesessen. Die haben ganz schön gelitten – und etwas zu viel über die Schiris geschimpft – und waren am Ende froh, dass das Ergebnis noch einigermaßen glimpflich ausgefallen ist. An einen Sieg war nicht zu denken. Auch Trainer Michael Schwöbel war das Leiden anzusehen. Er konnte tun, was er wollte – Plochingen war einfach zu stark. Schwöbel ist die Seitenlinie entlanggetigert, hat sich immer wieder mit dem verletzten Lukas Grundler besprochen, hat es mit Auszeiten versucht. Am Ende war er aber zufrieden mit der Leistung, auch angesichts der vielen Verletzten.

In meinem Eindruck wurde ich aber bestärkt: Ostfildern muss sich auf einige Niederlagen einstellen. Über den Kampf zum Spiel zu finden ist für einen Aufsteiger sicherlich das Mittel der Wahl. Das haben die HSG-Jungs auch richtig gut gemacht. In der Abwehr waren sie superbissig, oft an der Grenze des Erlaubten. Aber das ist ja okay und dafür gibt es Schiedsrichter, was gestern wiederum zur Folge hatte, dass Ostfildern viel mehr Zeitstrafen bekommen hat als Plochingen. Aber vorne muss sich die HSG noch kräftig steigern.

Plochingens Spielertrainer Daniel Brack war auch angetan von den Ostfildernern und attestierte ihnen „viel Herz“. Mit seinem TVP war er trotz des Sieges – der dritte im dritten Saisonspiel – überhaupt nicht zufrieden. Ich fand’s okay. Aber Brack hat andere Ansprüche. Ich hatte den Eindruck, dass die Plochinger die Ostfilderner mit ihrer offensiven Abwehr weit vom Tor weggehalten haben. Offensiv ging bei der HSG wenig. Brack war das nicht gut genug und hat während des Spiels umgestellt – er ist der Experte und kennt die Mannschaft genau. Und es spricht für ihn als Trainer, dass er schwer zufrieden zu stellen ist.

Sagen wir mal so: Überragend war das gestern nicht vom TVP. Aber wenn es wirklich schlecht war, dann sind gute Plochinger tatsächlich der Top-Favorit auf den Aufstieg, wie Ostfilderns Coach Schwöbel findet.

So, mal schauen, ob die VfB-Fans später im Olympiastadion Grund zur Zufriedenheit haben. 55 Tore sehe ich heute jedenfalls nicht. Die Plochinger Handball-Zuschauer dürfen morgen schon beobachten, ob die Mannschaft gegen die bislang ebenfalls ungeschlagene HSG Langenau/Elchingen den vierten Saisonsieg holt. Ich sitze zu der Zeit noch im Zug.


Handball-Feiertag

Ist das Bild nicht nett? Daniel Brack als A-Jugendlicher im Trikot des TSV Scharnhausen. Foto: Rudel
Ist das Bild nicht nett? Daniel Brack als A-Jugendlicher im Trikot des TSV Scharnhausen. Foto: Rudel

Montag ist Am-Kreis-Tag. Ich hab es gestern aber einfach nicht geschafft. Dafür jetzt noch ein paar Zeilen, bevor es mit dem nächsten VfB-Termin weitergeht. Es geht gerade Schlag auf Schlag – bei den Handballern geht es zum Teil am Donnerstag schon weiter.

Das vergangene Wochenende hat unter anderem gezeigt, dass die EZ-Land-Teams, die in den unteren Bereichen der Tabelle zu erwarten sind – ich sag jetzt absichtlich mal nicht „Abstiegskandidaten“ – tatsächlich eine schwere Saison vor sich haben. Die HSG Deizisau/Denkendorf II hat nach dem Auftaktsieg in der Württembergliga im zweiten Spiel die erste Niederlage kassiert, die Männer des HC Wernau haben nach dem Abstieg in der Landesliga ihr erstes Spiel auch gleich satt mit 17:29 verloren, die Drittliga-Männer des TSV Neuhausen stehen nach der Niederlage gegen Nußloch nach drei Spieltagen mit 2:8 Punkten als Vorletzter auch nicht gerade da, wo sie am Ende stehen wollen.

Man sieht zwar schon, wer es schwer haben wird, aber es ist ja noch nicht viel passiert. Gerade im Fall Neuhausen muss man auch auf die bisherigen Gegner schauen, um den Start einzuordnen. Alles gut noch.

Fehlen noch zwei: Aufsteiger TSV Deizisau hat in der BWOL mit zwei Siegen und einer Niederlage (Platz sieben) bislang positiv überrascht. Der 23:21-Erfolg beim TV Willstätt zeigt, wie es gehen muss: Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Und Württembergliga-Aufsteiger HSG Ostfildern? Das 19:25 gegen den TC Reichenbach war die zweite Schlappe im zweiten Spiel. Und am Donnerstagabend geht es nach Plochingen, wo die Mannschaft auch klarer Außenseiter ist.

Ich werde das Vergnügen haben, am Donnerstag in der Halle zu sein. Einer wird da auf dem Feld stehen, der gerne eine weitere HSG-Niederlage erleben will, dem Gegner ab dann aber – mit Ausnahme des Rückspiels – nur noch Siege oder zumindest den Klassenverbleib wünscht: Daniel Brack, der Plochinger Spielertrainer, ist ein paar Meter von der Scharnhausener Körschtalhalle entfernt aufgewachsen und bezeichnet den Zusammenschluss der Scharnhausener mit den Ruitern immer noch als seinen „Heimatverein“, wie er mir erzählt hat. Bevor Daniel Brack in die weiter Welt des Bundesliga-Handballs hinausgezogen und mittlerweile wieder in die Region zurückgekehrt ist, hat er sein Hand(ball)werk in Scharnhausen gelernt – siehe Foto.

Eigentlich ist der Donnerstag ja das, was wir Journalisten-Feiertag nennen. Da produktionsfrei ist, haben wir nämlich immer am Tag vor dem Feiertag frei. Ich geh aber trotzdem nach Plochingen und freu mich drauf. Am Tag darauf sitze ich im Zug auf dem Weg zum VfB-Spiel in Berlin und hab genug Zeit zum Schreiben.

A propos VfB: Der Besuch bei der dortigen PK am vergangenen Mittwoch hat bei mir zum Fauxpas der Woche geführt. Hab ich geschrieben, dass ich dort die Bundesliga-Handballerin Milena Rösler getroffen habe, die Schwester von Ania Rösler? Hab ich. War aber gleich mal falsch. Getroffen habe ich dort Ania (wirklich mit „I“), übrigens die Bessere der beiden Rösler-Sisters. Also: Ania Rösler ist mittlerweile eine Radio-Kollegin, ihre Schwester Milena ist Lehrerin. Danke für den Hinweis 😉 .

Und hier übrigens noch für die, die die letzten Tage aufmerksam mitgelesen haben: Unser Fotograf Herbert Rudel hat seinen Auftrag ausgeführt. Und ja, Daniel Hebisch und ich haben einen ähnlichen Haaransatz…

Das erste EZ-Rudel-TVR-Hebisch-Trainerfoto!
Das erste EZ-Rudel-TVR-Hebisch-Trainerfoto!