Schwebendes Verfahren

Guten Morgen, das war ja mal wieder ein interessantes Am-Kreis-Wochenende. Das Thema TV Plochingen bewegt die Gemüter und was ich irre finde: die Gemeinde trifft sich hier. Zum Teil noch bevor ich das Thema aufgegriffen hatte. Der Freitag, das darf ich ruhig verraten, war in gut zwei Jahren der Tag mit den mit weitem Abstand meisten Besuchen auf der Seite. Wow.

Fassen wir mal das für mich durchaus interessante Ergebnis der Diskussion zusammen. Es ist manchmal interessant, in welche Richtung das läuft. Zum einen fand ich erstaunlich, welche große Mehrheit es nicht in Ordnung fände, wenn der TVP in der Württembergliga bleiben darf. Fehler gemacht gleich absteigen. Ich weiß nicht, ob es so einfach ist, aber tatsächlich ist der Fall nicht ganz mit den geschilderten Beispielen aus Schwieberdingen oder Metzingen zu vergleichen. Auch deshalb, weil die Plochinger Fabian Wiederstein tatsächlich noch eingesetzt haben, nachdem der Fehler aufgefallen war. Offensichtlich im Glauben, dass jetzt alles okay war, weil ihn die Schiedsrichter – so hab ich es zumindest verstanden – gegen Wolfschlugen trotzdem haben spielen lassen. So richtig nachvollziehbar ist das aber nicht.

Warten wir’s mal ab. Die Leute beim HVW werden sicher heiß diskutieren. Ich fordere allerdings jetzt schonmal dazu auf, die Plochinger Mannschaft in der kommenden Saison in der Württembergliga mit offenen Armen zu empfangen, falls das Gnadengesuch durchgehen sollte. Denn die Spieler können ja wirklich nichts dafür. So wie auch jetzt Fabian Wiederstein nichts dafür kann. Die Stimme, die sich um ihn Sorgen macht, hat mir gefallen. Ich hab die Plochinger am Freitag auch gefragt, wie sie jetzt mit ihm umgehen. An dieser Stelle: Viel Glück beim Abi! Und deine Handball-Karriere wird sich eh nicht aufhalten lassen.

Andererseits müssen es die Plochinger akzeptieren, falls sich der Verband entscheidet, nicht Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Und dann in der Landesliga denn Neustart machen. Man darf bei der Gelegenheit nicht vergessen, dass die Mannschaft durch die Punktabzüge ja nicht von der Tabellenspitze runtergeholt wurde.

Was hier übrigens auch noch nicht erwähnt wurde: Bei Herrenberg II dürfte die Freude im Moment am größten sein, denn die Mannschaft ist der größte Nutznießer der Sache, weil der Punktabzug für Plochingen wahrscheinlich den Klassenverbleib bedeutet.

Was ich auch interessant fand, war, wie die Schiris in Schutz genommen wurden. Klar, sie haben nicht aufgepasst. Aber ich schließe mich der Meinung an: Zwar kann man von ihnen genauso Professionalität im Ehrenamt erwarten wie von den Funktionären beim Erstellen der Passanträge, aber eine Geldstrafe (auch wenn sie offensichtlich nicht „saftig“ wäre) kann nicht sein. Deutlich Worte und eine Ermahnung, aber keine Geldstrafe. Ich weiß, es ist aufwändig, aber vielleicht sollte man beim HVW mal darüber nachdenken, die ganze Doppelspielrechtgeschichte, die insgesamt ja Sinn macht, in ihrer Ausführung zu überdenken. Die Verbandsleute haben hier ja auch mächtig ihr Fett abgekriegt. Ich denke, sie lesen mit.

Klar bleibe ich an dem Thema dran. Aber lasst die Plochinger auch noch Handball spielen, gestern war das ja nicht so erfolgreich.

Zum Thema erfolgreich: Eigentlich wäre das Thema für heute ja ein anderes gewesen: Die Frauen des HC Wernau haben doch tatsächlich vorzeitig den Durchmarsch in die BWOL geschafft. Ich weiß, dass einigen das Konzept der Wernauer nicht so gefällt. Aber das Team hat den Aufstieg durch Spiele jede Woche in der Halle geschafft – Gratulation! Zwar hätte das ohne Brückmann, Haas und Radonic sicher nicht geklappt  – aber ohne die anderen auch nicht. Und Jugendarbeit scheint es in Wernau ja auch zu geben. Also: Viel Glück in der BWOL, ich bin mal gespannt, wie sich das Team dort schlägt.

Und fassen wir zum Schluss nochmal zusammen: Stand jetzt und wenn ich alles zusammen bekomme, haben wir in der kommenden Saison im EZ-Handball-Land: Bei den Frauen 2. Bundesliga, 3. Liga, zwei Mal BWOL, zwei Mal Württembergliga; bei den Männern 3. Liga und vier Mal Württembergliga. Mindestens. Plochingen hab ich jetzt mal außen vor gelassen. Schwebendes Verfahren.


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39 Antworten auf „Schwebendes Verfahren“

  1. möchte mich jetzt doch zum viel geäußerten Thema gute Jugendarbeit einbringen …

    Ich denke, man muss einfach erkennen, will man im Leistungssport oben mitmischen – und das möchten die Württemberger ja auch, oder ? – kann aufgrund der „handballerischen Dichte“ hier im mittleren Neckarraum es sich einfach kein einzelner Verein mehr leisten nur mit „eigenen“ Nachwuchskräften zu arbeiten.
    Wenn man die DM, Bundesligen und Nationalmannschaften anschaut, wer spielt hier die erste Geige ? HC Leipzig, Thüringen HC, Blomberg …. – alles eigene Talente in den Handballinternaten ??
    Also Bündelung der Talente in der Region, um in der BWOL, JBL mitzumischen ist m.E. nicht nur negativ zu werten, doch eine gute Jugendarbeit im Verein heißt für mich allerdings, sich nicht nur 1 Jahrgang herauszupicken, sondern
    – alle Jugendklassen abzudecken
    – generelle Förderung durch grundsätzlich 2 Teams/Alter, um auch schwächeren Spieler/innen Einsatzzeiten zu bieten
    – individuelle Förderung durch Einsatzzeiten im höheren Jahrgang als Lernmotivator, eig. Jahrgang als Basis
    – ein Gesamtkonzept für alle Jahrgangsstufen, indem altersgerecht und individuell die handballerische Entwicklung unterstützt wird und nicht nur die aktuelle Saison zählt (es gibt genügend Bsp. für Talente, die früh bereits verschlissen wurden und ganz aufhören…).

    Und wenn man dann einem Talent im Heimatverein keine sportliche Heimat mehr bieten kann und dieser durch Vereinswechsel seinen weiteren sportlichen Weg macht, dann kann man getrost „stolz“ auf seine „gute Jugandarbeit “ sein !
    Irgendwann kommt er/sie viell. wieder zurück und gibt sein Wissen/Erfahrung/Können an die Jungen weiter, das ist für mich der Idealfall einer guten Jugendarbeit.

  2. Interessanter Ergebnisse in der Württembergliga, die die Sache für Plochingens „Gnadengesuch“ nicht vereinfachen.
    Nach dem Sieg von Schönbuch sind diese nun bis auf einen Punkt an die SGH2Ku herangerutscht. Sollte das bis zum Saisonende so bleiben, wird es schwer für den HVW das „Gnadengesuch“ des TVP anzunehmen. Denn, laut Herrn Nagel, muss Plochingen den „sportlichen Klassenerhalt“ ja nach der „alten“ Tabelle schaffen. Aber nach der Berechnung wäre nun Schönbuch an Haslach vorbeigerutscht, da die Haslacher nach der „alten“ Tabelle, keinen Punkt von Plochingen bekommen hätten. Würde Plochingen nun nach der „alten“ Tabelle und dem „sportlichen Klassenerhalt“ begnadigt (würde aber auf den letzten Platz versetzt), wäre nach der „alten“ Tabelle Schönbuch auch 13. und damit Haslach die Mannschaft, die als einzige runter müsste. Die werden aber sagen: „Schaut euch die Tabelle an, wir sind durch!“ und Schönbuch: “ Wenn die nach der alten Tabelle begnadigt werden, halten wir danach die Klasse!“
    „Alt“ und „neu“ bringt da doch einige „neue“ Probleme mit sich…

  3. @34 schönredereihochdrei Wenn Ihre Argumentation ernst gemein sein sollte, dann gute Nacht deutsche Schiedsrichterzunft. Wenn Sie den Schiedsrichtern einfachste Rechenaufgaben nicht zutrauen, wie sollen Sie dann ein Spiel leiten.?

  4. @Sigor Paesler: Ich gehe davon aus, aber Sie können es sich natürlich nochmal bestätigen lassen bzw. jemand der beim Spiel war.

    Nun zum Inhalt:
    Der Aussage, dass Sie es im Online-Pass vergessen haben anzuklicken steht entgegen (bzw. wurde nicht gesagt), dass der Verein für das Doppelspielrecht auch die ärztliche Bescheinigung und elterliche Zustimmung (?, bin ich mir nicht sicher) sowie den alten Pass an den Verband hätte schicken müssen, sonst gibt’s ja eh keinen neuen Pass (laut technischer Leiter weiter oben). Wäre dies eingegangen bin ich mir ziemlich sicher, der Verband hätte dann bei der Prüfung darauf aufmerksam gemacht, dass die Unterlagen ok sind, aber im Formular das „Häkchen“ fehlt. Denn warum sollte jemand das alles einschicken, wenn er im gleichen Schritt keinen Pass mit Doppelspielrecht beantragt? Also nicht ganz schlüssig. Das sollte ja auch aus der „ausführlichen Vorabklärung“ hervorgegangen sein.
    Wer berechnet denn die alte Tabelle im Hintergrund weiter, nach der der TVP „sportlich“ den Klassenerhalt halten kann? Es gibt doch nur EINE offizielle Tabelle.
    Und zu guter letzt: Warum steht hier kein Wort zum vorsätzlichen Einsetzen des Spielers nach Bekanntwerden?
    Also: „Offizielles“ (Ich übergebe die Verifizierung an Herrn Paesler 😉 ) Statement, dass weiter Fragen offen oder unbeantwortet lässt und weitere aufwirft…
    Aber wenigstens ein kleines Eingeständnis: „Dies alles ändert nichts daran, dass UNS das Versehen passiert ist und WIR nun mit den Folgen umgehen müssen.“

  5. Danke @SP, bin schon gespannt und freu mich drauf :-). Wie man u.a. an den Beiträgen 10. und 30. sieht, bin ich bestimmt nicht der einzige..;-)..Ansonsten finde ich die Qualität der Beiträge und das „miteinanderumgehen“ hier wirklich sehr, sehr gut!

  6. ein netter Versuch von Schönredereidas Geschehene schön zu reden.
    Fakt ist: ein Jugendspieler (deffiniert durch sein Alter) braucht bis zum vollendenten
    18. Lebensjahr zum Spielen in einer Aktiven Mannschaft ein Doppelspielrecht. Egal ob er doppelt spielt oder nur bei den Erwachsenen spielt.
    Da ist es auch egal, ob dafür bei Onlinepass ein Feld dafür da war oder nicht, denn in den Anfängen von Onlinepass musste man noch den herkömmlichen Antrag ‚Doppelspielrecht‘ in Papierform von der HVW Seite runterladen, ausfüllen, den Arzt darauf die Erwachsenentauglichkeit attestieren lassen und mit dem Jugendpass an den HVW einsenden.
    Dass man dann seit Sommer 2012 dieses Doppelspielrecht per Klick beantragen muss, muss auch jeder wissen, der das macht, weil man mit dem Klick dann so ein Passantrag rausbekommt, wo auch wieder der Artz unterschreiben muss.
    Hier vermisse ich jegliches Fachwissen.
    Wenn hier der Versuch der Schönrederei Erfolg hat, verstehen ich die Welt nicht mehr und wir können jegliche Formalien vergessen.
    Und dann lese ich wieder, dass dafür die Schiris verantwortlich sein sollen.
    Nun dann erkläre ich das allen hier Anwesenden auch noch, wie das dann in der Praxis wäre:
    Die Schiris müssten dann bei jedem Spiel immer schauen, welcher Spieler an dem heutigen Spieldatum noch nicht volljährig sind, und dann, ob dieser Pass dann den Zusatz hat: Doppelspielrecht seit…….
    Das würde aber bedeuten, dass sie außer Passkontrolle und Übereinstimmung mit dem Spielbogen, sich auch jedesmal sagen müssen: heute ist das und das Datum, jetzt rechnen wir 18 Jahre zurück und schauen wer danach geboren ist, also jünger ist als 18.
    Das geht ja in der Praxis gar nicht. Das Doppelspielrecht ist eine Ausnahme und die muss auf dem Pass erkenntlich sein.
    Nicht die Schiris müssen bei jedem 18 jahre zurückrechnen. Wer das erwartet soll in Zukunft selber pfeiffen.

  7. Statement des TVP (wohl aus dem Hallenheft)

    Liebe Handballfreunde,
    Zur Situation:
    Sicher haben Sie bereits erfahren, dass uns der Handballverband Baden-Württemberg sämtliche Punkte bis vor dem letzten Spiel gegen Deizisau aberkannt hat und wir uns nun mit 1:41 Punkten am Tabellenende befinden. Grund dafür ist eine formal fehlende Spielberechtigung für unseren so erfolgreichen Fabian Wiederstein. Sie werden sich zu Recht fragen, wie so ein Lapsus passieren kann.
    Wir möchten lhnen daher zu den bereits bekannten Berichten einige Punkte ergänzen und lhnen so einen größeren Blickwinkel auf den Geschehensablauf und unsere aktuelle Lage ermöglichen. Vorletzte Woche sind wir vom HVW über eine Geldbuße zum Spiel gegen den TSV Wolfschlugen darauf aufmerksam gemacht worden, dass wir für Fabian Wiederstein keine Spielberechtigung besitzen. Bis dahin vergingen 16 Spiele, in denen wir davon ausgehen konnten, dass der von uns beantragte Spielerpass auch für den Einsatz in der aktiven Mannschaft gilt. Wir hatten für Fabian auch bewusst das sogenannte „Doppelspielrecht“ beantragen wollen und über die Einzelheiten dazu noch einen Tag vor Antragstellung ausführlich mit dem HVW über die Voraussetzungen dafür gesprochen. Die Voraussetzungen hierfür lagen zu dem Zeitpunkt auch zweifellos vor. Als wir nach Klärung der rechtlichen Voraussetzungen den (neuen) elektronischen Antrag gestellt haben, ist uns – wie wir nun erfahren haben – ein technischer Fehler unterlaufen. Auf dem elektronischen Antrag war kein Feld erkennbar das auf das Doppelspielrecht hingewiesen hätte. Demnach gingen wir davon aus, dass der HVW auf unseren Antrag (zusammen mit unserer ausführlichen Vorabklärung) den zutreffenden Spielerpass ausgestellt hatte.
    Offenbar gingen auch 16 geschulte Schiedsrichtergespanne davon aus, ansonsten wären wir schon früher auf die fehlende Spielberechtigung hingewiesen worden. Dies zeigt unseres Erachtens, dass die Prüfung der Rechtmäßigkeit eines Spielerpasses nicht unbedingt etwas Leichtes ist.
    Fakt ist nun, dass eben diese Spielberechtigung aufgrund des Formfehlers bei der Antragstellung nicht vorlag. Dass der elektronische Antrag (wie jedes elektronische Formular) nicht unbedingt selbsterklärend ist, zeigt offenbar auch die Tatsache, dass der HVW zuletzt seinen elektronischen Passantrag geändert hat und das Doppelspielrecht nun deutlich erkennbar zu beantragen ist.
    Dies alles ändert nichts daran, dass UNS das Versehen passiert ist und WIR nun mit dem Folgen umgehen müssen. Wir möchten aber Berichten und Aussagen widersprechen, die meinen, dass der TVP „versäumt hat“, die Spielberechtigung zu beantragen.
    Wie geht es nun weiter?
    Der HVW hat uns in Aussicht gestellt, dass wir wegen der besonderen Umstände (Anmerkung: auch seitens des HVW) einen Antrag auf Verbleib in der Württembergliga stellen können. Dieser hat laut HVW auch gute Chancen auf Erfolg, unter der Voraussetzung, dass wir mit allen gewonnen Punkten (vor Abzug), bei Saisonende auf einem Nichtabstiegsplatz stehen.
    Das bedeutet, dass die sportliche Situation unverändert ist. Wir müssen eine solche Platzierung unbedingt erreichen.
    Sie, liebe Handballfreunde, haben uns in den vergangenen Jahren in manch kritischer Situation die Stange gehalten. Bitte helfen Sie uns und unseren Jungs auch dieses Mal, gemeinsam die sportliche und emotionale Herausforderung zu meistern!
    DANKE für lhr Verständnis und lhre Unterstützung!

  8. Also zum Thema Jugendarbeit möchte ich speziell zum Beitrag Nr. 10 von „Jugendspieler“ was sagen : Ich denke die Jugendarbeit bei Deizisau (JSG DD )
    kann so schlecht nicht sein. Hier spielen, teilweise schon seit der letzten Saison, die Herren Adelt , Killat und Eiler in der WL-Männer-Mannschaft und sind dort wichtige Leistungsträger. Und die sind meines Wissens bei der JSG DD schon seit den Minis ausgebildet worden.
    Anmerkung: Wie man hört liegt das sicher nicht am aktuellen Trainer Gengenbach sondern an Ihren JSG-Ausbildern, Ihrem eigenen Engagement + Talent.(Soviel zum Blogthema v. 04.03.2013 „Guter Trainer“).

  9. Denke auch, dass der Abstieg entschieden ist. Im Aufstiegsrennen ist plötzlich Zizishausen wieder dabei, als einziger Nutzniesser der geschenkten Punkte der Plochinger Dummheit. Am Samstag spielt Langenau gegen Wolfschlugen, gewinnt Langenau, sind die m.E. nach durch. Dann gibt es einen spannenden Dreikampf um Platz 2, der sehr wahrscheinlich erst am letzten Spieltag entschieden wird, wenn Deizisau in Langenau antreten muss. Für Spannung ist allemal gesorgt.

  10. Ich denke auch das der abstieg entschieden ist.

    Vorne sieht es ganz anderst aus. Alle spielen noch gegeneinander, bis auf deizisau-zizishausen. denke dass Langenau sich ins ziel retten wird und erster wird mit 10 Minuspunkte.
    Platz 2 wird eng werden. Deizisau sehe ich favorisiert.
    Sollte zizishausen nach einer schwachen Rückrunde doch noch eine zweite Luft bekommen könnten sie der große Nutznießer werden. Ich denke auch nicht dass die weiter so schwach spielen werden und sich nochmal richtig am riehmen reissen werden. Potenzial ist da.
    Wolfschlugen ist sehr ausgeglichen und scheint vielleicht aktuell die besten Chancen zu haben, ich denke aber dass sie noch mindestens 2 spiele verlieren werden und es somit nicht reicht.

  11. Jetzt möchte ich doch mal wissen was ihr meint wer die besten Karten im Aufstiegsrennen hat? Langenau, Deizisau, Wolfschlugen oder Zizishausen. Es spielen ja fast noch alle Gegeneinander.
    Der Abstieg ist für mich mit dem TV Plochingen und der HSG Schönbuch entschieden.

  12. Viele gute Beiträge hier, da kann man ja noch Neues erfahren. Nachdem es auch immer wieder Beiträge zum „Thema Jugendarbeit“ gibt, wär mein Vorschlag an SP vielleicht mal einen Bericht hierzu einzustellen.

  13. @Sepp: nicht ganz richtig. War wohl grundsätzlich spielberechtigt (also mit Doppelspielrecht ausgestattet), hat aber in drei Altersklassen gespielt (B,A und Aktiv), was nicht erlaubt ist. Dort trifft es stand jetzt alle drei Mannschaften. DAS wäre eine saftige Strafe! Inklusive dann wohl auch noch dem Abstieg der ersten Mannschaft.

    Um nochmal zur Bestrafung des HVW für den TVP zu kommen. Warum werden eigentlich die verlorenen Spiele nicht auch mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten gewertet? Steht doch nirgends geschrieben, dass der Spielausgang entscheidend für die Wertung ist. Das ist zwar in diesem Fall unwichtig, aber es hätte ja auch die sein können, dass es in einem direkten Vergleich eine Rolle spielt und dann ist das doch ein Formfehler, oder nicht?

  14. Zum aktuellen Thema der Strafen und Regeln,
    ich würde persönlich unterstützen, sollte für Plochingen das Gnadengesuch durchgehen, dass sämtliche Strafen, die jeder Verein vom Verband aufgehlast bekommt (Berechtigt oder nicht, sei mal dahin gestellt), ersteinmal angefochten werden!
    Natürlich sollte man Harzverbot oder falsche Trikotfarbe nicht mit einem Zwangsabstieg vergleichen!
    Aber ich frage einmal kritisch in die Runde, wer setzt denn hier den Maßstab, wann jemand Gnade erhält oder nicht! Nachdem es feste Regeln gibt und auch andere Vereine in der Vergangenheit absteigen mussten wegen solchen Vergehen, wer nimmt sich hierbei die Entscheidungsfreiheit heraus, Gnade für Plochingen walten zu lassen!? Mich würde interessieren, wer nach Gnade für Plochingen dann im Verband den Schlussabstrich zieht und Vereine wie das Bsp oben, Brombach, ebenso begnadigt!? Oder Vereine aus der Vergangenheit!? Sind das nun die angeschmierten!?
    Der HVW sollte in jedem Fall sich viel viel Zeit nehmen und dieses Mal alle Szenarien durchspielen, was wäre wenn…

  15. Das Thema Jugenspieler scheint ja durchaus ein Problem für manche Vereine zu sein….in der BWOL der Frauen gibt es nun einen ähnlichen Fall:
    Der TV Brombach setzte eine in der Frauen BWOL nicht spielberechtigte Jugendspielerin ein. Es besteht noch eine zweiwöchige Einspruchsfrist.
    Hier sind immerhin nur vier Spiele betroffen.

  16. @ alex: das Großfeld Angebot steht auch im BZ ! Leider hat sich vergangenes Jahr kein Verein aus dem BZ ET dazu bewegen können. Warum auch immer!?
    Dieses Jahr ging das Rundschreiben mit der Bitte um Meldung schon vor Wochen an alle Vereine raus! Rückmeldung bis heute leider gleich NULL!!

  17. @ Technischer Leiter: Endlich bringt mal jemand Licht ins Dunkle, vielen Dank dafür!

    @ Interessierter Mitleser: Stimme ich voll und ganz zu. Es gibt ja immer zwei Seiten einer Geschichte, wäre interessant eine Stimme der „direkt Beteiligten“ zu hören.

    @ Alex: Ja gibt es… soweit ich weiß ist der TSV Wolfschlugen da sehr aktiv. Aber um wieder zum Thema zurückzukommen, auch da benötigt man, im Fall der Fälle, eine Doppelspielberechtigung…

  18. Jetzt mal eine Frage zu einem komplett anderen Thema: gibt es/gab es in den letzten Jahren eine Großfeldrunde? Ich erinnere mich, daß es das vor (geschätzt) 10 Jahren noch gab und saumäßig Spass gemacht hat.

  19. @technischer Leiter:
    Danke für die sehr gute Erläuterung. Danach muss es in den Plochinger Köpfen wohl einige ganz wirre Ideen gegeben haben, wie sie aus der Sache unbeschadet rauskommen könnten, was es wahrscheinlich dann noch viel schlimmer gemacht hat.

    Man kann ja hier ganz wild spekulieren, oder aber die Verantwortlichen des TVP äußern sich da einfach mal dazu (eine Homepage haben sie ja). Als man verkünden durfte, dass Daniel Brack Trainer wird, war man ja auch ganz schnell in der Öffentlichkeit damit. Eins ist aber auch klar, je länger kein richtiges Statement vom Verein kommt, desto merkwürdiger erscheint die ganze Sache und desto mehr schaden sie ihrem Image, denn auch wilde Spekulationen werden gelesen/gehört. Und vor allem bei „Wir dachten, jetzt wo es die Schiris gemerkt haben, darf er auch ohne Doppelspielrecht spielen“ (Je öfter man es liest, desto lustiger wirds, falls es Herr Paesler richtig verstanden hat) sollten sie vielleicht lieber nicht bleiben…

  20. Hallo miteinander,

    mir tun ja die Spieler Leid, die Schieris eigentlich auch.
    Das der Spieler ohne Doppelspielrecht eingesetzt wurde ist einfach Dumm.
    Darf aber nicht passieren, dafür gibt es Durchführungsbestimmungen.
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    Dass der Spieler nachdem dieses weit aufgefallen ist ( Spiel gegen Wolfschlugen soweit ich das mitbekommen habe) noch gegen Zizishausen und Vöhringen weiterhin eingesetzt wurde ist einfach dummfrech.
    Schon das gehört bestraft, auch wenn es ein Derby in der Wl weniger gibt.

  21. Also den Onlinepass gibt es jetzt schon genau 2 Saisonen. Damit geht alles noch viel schneller und einfacher:
    Ich nehme den Spieler per Namen aus der Onlinepasskartei meines Vereines (wird vom HVW Online gestellt) klicke auf ‚Doppelspielrecht beantragen‘, dann erhalte ich das Formular, wo Spieler, Arzt, und Verein darauf unterschreiben müssen.
    Dann kann ich theoretisch sofort in der gleichen Minute den vorlaufigen Pass auf meinem Computer zuhause auf normalem Papier ausdrucken lassen, der ab sofort 14 Tage gültig ist. Von unserem Veriensarzt bekomme ich die Unterschrift innerhalb von ein bis zwei Tagen. (natürlich muss der Spieler untersucht werden und für das Spielen in einer Erwachsenenmannschaft tauglich sein) Dann muss ich aber spätestens 3 Tage nach dem Ausdruck des vorläufigen Passes, der wie gesagt sofort Gültigkeit hat, das ob gen Formular und den echten Pass selbst beim HVW einreichen, damit er umgeschrieben werden kann. auf dem neuen Orginalpass steht dann der Zusatz, ‚der Spieler erhält das Doppelspielrecht ab XX.XX.XXXX‘
    Also alles kein Ding, einfacher und schneller geht es wirklich nicht. Da muss man den HVW echt loben. Das gibts in keiner anderen Sportart so.
    Weil hier alles so leicht zu machen ist und trotzdem das Verhalten so unverständlich ist,
    muss es andere Gründe geben, die den TV Plochingen zu so einem unverständlichen Handeln veranlasst haben.
    Bin gespannt was da noch alles raus kommt.

  22. Bei aller Konsequenz, die hier von allen Seiten gefordert wird, bitte bedenken, wie es wäre, es würde den eigenen Verein treffen! Strafe klar, aber die Verhältnismässigkeit sollte gewahrt bleiben! Und die ist meiner Meinung nach nicht gegeben. Der Spieler war ja spielberechtigt, alle Unterlagen da, usw.. Eine konsequente Strafe muss es ganz klar für die Spiele geben, in denen der Spieler vom Verein (Verantwortlicher?) wider besserem Wissen eingesetzt wurde, ganz klar!
    Aber bei dem ganzen Komplex würde ich mir etwas mehr Abwägung wünschen. Schlussendlich zahlt hier der Verein auch für die Versäumnisse vom HVW…aber die machen bekanntlich ja keine Fehler, sondern bestrafen nur nach recht und Ordnung!

  23. Also ganz ehrlich, wozu gibt es denn die ganzen Regelungen, wenn man sich darüber hinwegsetzen kann. So wie „Frank“ es schon geschrieben hat, bleibt der letzte Entschluss, wer eingesetzt wird bei den Verantwortlichen der Mannschaft, die dann auch mit den Konsequenzen leben müssen und das ist klar geregelt. Spieler ohne gültige Spielerlaubnis eingesetzt führt zur Niederlage. Ergo ist der Tabellenstand für Plochingen korrekt, so wie er im Moment ist und wenn man am Ende der Saison unter den letzten zwei Plätzen ist, dann steigt man ab. Sonst könnten wir das Spielen auch gleich sein lassen, weil dann wird die ganze Sache zur Farce. Auch wenn ich selbst gerne soviel Mannschaften wie möglich aus der Region in der Württembergliga habe, damit es möglichst viele Derbys gibt, muss man konsequent bleiben.
    Wünschenswert wäre es, wenn für die Zukunft Vorkehrungen/Besserungen getroffen werden. Ich glaube der Spielerpass online soll ja kommen, sodass gleich digital ein Abgleich stattfinden kann, was aus meiner Sicht nicht schlecht ist.

  24. gute Jugendarbeit ist ein dehnbarer Begriff:
    der kann gehen von:
    Kindern aus den eigenen Reihen gut auszubilden, bis:
    gute Abwerbearbeit zu leisten, d h durch gute Leistung auffällig gewordenen Kinder und Jugendliche, die durch gute Ausbildung in ihren Heimatvereinen durch gute Abwerbegespräche und Versprechen in den eigenen Verein zu locken um hier die guten Ergebnisse zu erzielen.
    Frage an alle: welche gute Arbeit ist jetzt richtig?
    Uns reicht es auf alle Fälle gute selbst ausgebildete Spieler ständig an die Vereine abzugeben, die angeblich gute Arbeit leisten, weil sie gute Ergebnisse erzielen.

  25. @Jugendarbeit HC:
    Das die JSG DD mit ihren Jugendmannschaften so erfolgreich ist, liegt – leider – daran, dass sie nur Jugendspieler von anderen Vereinen mit richtig guter Jugendarbeit abwerben.

  26. Nachtrag:
    Was mich ärgert ist dieses Gebabbel „wenn wir sportlich den Abstieg verhindern…“ – wie soll denn diese Rechnung aussehen? Es wurden Punkte abgezogen wegen eines unsportlichen (vielleicht auch fahrlässigen) Verhaltens und mit diesen Punkten will man jetzt „sportlich“ den Klassenerhalt schaffen? Da bin ich dann auch nur Kopfschüttler….

  27. Liebe Kopfschüttler und Kopfnicker,

    der Handball lebt von Spannung und Emotionen und – wäre das Thema nicht so traurig – man bekäme es hier in Reinkultur geboten. Und es macht diese sowieso schon spannende Saison in der WL (oben wie unten) noch spannender womöglich bis über das Saisonende hinaus.

    Inhaltlich dreht sich das Thema langsam im Kreis, aber einige Einbringungen halte ich doch für sehr fragwürdig:
    1. Die Strafen und das Strafmaß für ein derartiges Vergehen sind bekannt, sie lassen keinen Spielraum zu und sie sind für alle gleich – und damit gerecht!
    2. Wer kann denn hier eine „(durchaus empfindliche) Geldstrafe“ fordern, die womöglich einen ganzen Verein – nicht nur die Handballabteilung – in den Ruin stürzt? Das ist doch absurd und kann von niemandem gewollt sein! Schon gar nicht wenn es sich hier tatsächlich um Breitensport handeln sollte – wobei der Leser wohl über seine Abgrenzung nochmals nachdenken sollte.
    Ein sportliches/spieltechnisches Vergehen erfordert eine spieltechnische Strafe das kann nur eine Sperre oder ein Punktabzug sein.
    3. Was heißt denn „Weil Funktionäre gepennt haben, wird nun eine ganze Mannschaft [bestraft]“ wenn ich mir das Mannschaftsfoto des TVP anschaue präsentieren sich dort so ziemlich alle verantwortlichen Funktionäre „mit der Mannschaft“ – und genau so sehe ich das auch: Es gehören alle zum Team. Jeder kann Fehler machen und im blödesten Fall erwischt es alle.

    In den letzten Jahren wurde die Bürokratie und der Formalismus um den Handballsport herum zum zweiten Spielfeld – und auch das möchte beherrscht werden.

    Zum Schluss kann ich Frank nur Recht geben: Es gibt nur Verlierer! Aber zum Schluss darf nicht der Fair-Play Gedanke als Verlierer da stehen und Fair-Play beginnt bei der Einhaltung der Regeln (ohne wenn und aber) !

  28. Man kommt ja aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus…

    „„Wir sind alle davon ausgegangen, dass das Doppelspielrecht besteht“, betonte Nagel. Schleunigst wurde der Antrag nachgereicht, beim jüngsten 22:22 in Deizisau war Wiederstein offiziell spielberechtigt.“
    Also „schleunigst“ scheint ein sehr dehnbarer Begriff…

    „Offensichtlich im Glauben, dass jetzt alles okay war, weil ihn die Schiedsrichter – so hab ich es zumindest verstanden – gegen Wolfschlugen trotzdem haben spielen lassen.“
    Das ist ja der Knüller. Dass die Schiris auf dem Pass nicht handschriftlich eingetragen haben, dass er jetzt spielberechtigt ist… Und übrigens interessiert das den Schiri für die Partie relativ wenig, ob die dann jetzt doch jemand einsetzen, der nicht spielberechtigt ist, denn das ist das Problem der Mannschaftsverantwortlichen, die ihn einsetzen, weil die Strafe folgt sowieso erst danach.

    Hierfür fällt mir ein passendes Zitat ein:
    „Wenn dich das erste Mal jemand Ochse nennt, hau ihm auf die Nase. Wenn dich das zweite Mal jemand Ochse nennt, nenn ihn Vollidiot. Und wenn dich das dritte Mal jemand Ochse nennt, dann wird’s wohl Zeit, sich nach nem Kuhstall umzusehen.“

  29. Zunächst… „Fehler gemacht gleich absteigen“ ist hier wohl nicht die richtige Wortwahl, es „HÄTTE“ heißen können – ‚“Fehler gemacht, Fehler erkannt, Fehler behoben“ – um so noch die Möglichkeit zu haben aus eigener Kraft, wenn auch schwierig, den Klassenerhalt zu schaffen. Daher ist die bisherige Vorgehensweise, die die aktuelle Tabelle darstellt, einfach Konsequent und richtig! Des Weiteren, ist überhaupt klar zu welchem Zeitpunkt den Schiris im Spiel TSV Wolfschlugen gegen TV Plochingen der Zustand des fehlenden Doppelspielrechts aufgefallen ist? Wie gemunkelt wird war dies erst NACH Spielende der Fall. Da ich das selbst nicht 100% bestätigen kann würde ich diesen Punkt gern zur Diskussion freigeben. Dadurch wäre dann natürlich die Aussage – „Offensichtlich im Glauben, dass jetzt alles okay war, weil ihn die Schiedsrichter – so hab ich es zumindest verstanden – gegen Wolfschlugen trotzdem haben spielen lassen.“ – falsch, da dies voraussetzen würde, dass es Ihnen schon VOR Spielbeginn aufgefallen sein müsste. Und jetzt sei den Stimmen die die Meinung vertreten „Man sollte hier nicht so streng sein, da lediglich ein „Kreuzchen“ im Spielbericht fehlt“ die Frage gestellt: Was wäre gewesen wenn dem betreffenden Spieler durch das Spielen im Aktiven-Bereich gesundheitlich irgendetwas passiert wäre? Natürlich ist das wie in diesem Fall (Jugendnationalspieler) eher unrealistisch, aber um genau solche Risiken auszuschließen ist die, im Rahmen der Beantragung des Doppelspielrechts NOTWENDIGE ärztliche Untersuchung absolut unerlässlich. Daher kann man keineswegs nur von einem Kreuzchen reden! Zusammengefasst: Die Verantwortlichen haben in diesem Fall schlicht und ergreifend versagt und die eingeleiteten Schritte (Punktabzug, letzter Tabellenplatz, Abstieg in die Landesliga) MÜSSEN in aller Konsequenz durchgesetzt werden (Stichwort „Gnadengesuch“ – wir sind ja nicht bei „Wünsch Dir was!“). Für die Spieler ist das natürlich eine besch… Situation. Trotzdem viel erfolg für die nächste Saison in der Landesliga, auf das es dann in der Spielzeit 14/15 wieder mehr WL-Derbys im EZ-Land gibt!

  30. Der HVW sollte sich fragen, ob er mit seinen Strafen wirklich die Richtigen trifft. Weil Funktionäre gepennt haben, wird nun eine ganze Mannschaft, die ein Jahr lang Woche für Woche um jeden Punkt gekämpft hat, auf den letzten Tabellenplatz gesetzt. Dabei hat der TVP sich durch den unberechtigten Einsatz des Spielers ja keinen Vorteil verschafft. Das Doppelspielrecht wäre ja, soweit ich das verstanden habe, genehmigt worden, wenn man es denn beantragt hätte. Insofern bin ich der Meinung, dass eine (durchaus empfindliche) Geldstrafe hier die angemessenere Konsequenz wäre. Zumal ein Punktabzug immer eine Wettbewerbsverzerrung bedeutet: Teams, die gegen den TVP verloren hatten, bekommen plötzlich Punkte dazu und überholen damit andere, die Plochingen auch sportlich besiegt hatten. So werden am Ende womöglich noch völlig unbeteiligte Mannschaften mit bestraft. In der Landesliga Staffel 3 gab’s letztes Jahr einen solchen Fall: Meister Herrenberg bekam zwei Punkte abgezogen, was denen völlig egal war, weil sie einen großen Vorsprung auf den Zweiten hatten. Die Dummen waren die Spvgg Mössingen, die dadurch auf einen Abstiegsplatz rutschten. Gerecht ist das nun wirklich nicht.

  31. Zur Jugendarbeit beim HC:
    Sie haben eine wB in der BWOL und eine wC in der Oberliga auf dem letzten Platz. Wo ist die wA beim HC? Und was ist im männlichen Bereich? Nichts. Wenn man dies mal mit Mannschaften wie dem TSV Wolfschlugen(Alle Mannschaften außer die C-Jugend spielt auf HVW-Ebende die A-Jugend sogar Bundesliga) oder JSG DD( 5Mannschaften auf HW drei davon spielen sogar ein Finale) vergleicht, dann kann man nicht von einer guten Jugendarbeit beim HC sprechen. Andere Vereine betreiben schon seit Jahren eine Gute Jugendarbeit.

  32. Ein kurzer Hinweis zum Thema Wiederstein:

    Die Schiedsrichter sind in JEDEM Fall verpflichtet den Spieler spielen zu lassen, sofern er auf dem Spielprotokoll eingetragen ist! Der Hinweis der Schiedsrichter hätte lediglich dazu führen müssen, dass die PLOCHINGER den Spieler streichen und ihn in diesem Spiel und bis zur Klärung der Sache nicht mehr einsetzen. Allein die Tatsache, dass Plochingen nach dem Hinweis der Schiedsrichter den Spieler noch eingesetzt hat, ohne den Pass zu kontrollieren ist fahrlässig und gehört somit bestraft!
    Zum Thema Gnade und Recht fällt mir nur ein:
    Es gibt nur Verlierer:
    Die Schiedsrichter, die die Pässe nicht kontrolliert haben
    Die Mannschaft des TV Plochingen, die vermutlich absteigen wird
    Die restlichen Mannschaften der Württembergliga Süd, die nun ein verzerrtes Tabellenbild haben
    Der Verband, der nicht früher interveniert hat und nun um (schlecht gemachte) Schadensbegrenzung bemüht(?) ist

  33. Es wurde ja bereits groß und breit über das Thema TVP diskutiert.
    Klar, die Spieler können nichts dafür und sie hätten es auch verdient in der WL zu verweilen. Allerdings ist der Fehler der Verantwortlichen für mich nicht zu entschuldigen. Vorallem da man den Wiederstein weiterhin spielen lassen hat, nachdem man wusste, dass er gar nicht spielberichtigt ist. Über die Höhe der Strafe kann man sicherlich diskutieren. In meinen Augen würden auch 4-6 Punkte Abzug reichen.
    Dass beim HVW scheinbar auch vieles im Argen liegt, wird mittlerweile auch jeder gemerkt haben. Hier ist definitiv Kritik angebracht. Eine derartig „schwammige“ Stellungnahme ins Internet zu stellen ist einfach nur schwach. Da hätte man sich einfach vor Veröffentlichung ein bischen Gedanken machen sollen. (andere und vielleicht niedrigere Strafe, dann gäbe es die die Diskussionen in dieser Form und Größe gar nicht)
    Sollte das Gnadengesuch durchgehen, wäre das ein Freifahrtsschein für alle anderen Vereine in der Zukunft.
    Die Schuld auf die Schiris zu schieben ist in meinen Augen auch mehr als lächerlich. Klar, es ist die Aufgabe der Schiris die Pässe zu kontrollieren, aber wie bereits von anderen Personen angemerkt wurde -> die Schiris haben bereits genug zu tun und man sollte froh sein, dass es noch Leute gibt, die sich diese Arbeit überhaupt antun.
    Der Fehler liegt klar beim TVP. Bei „meinem“ Verein, darf nicht einmal ein Jugendspieler in der 4. Mannschaft (KLB) spielen, bevor nicht die Doppelspielberichtigung vorhanden ist. Dies ist vom „Vereinschef“ klar geregelt.
    Sollte also weiterhin Gejammer kommen „Fehler können passieren“, dann sollte man sich mal Gedanken machen ob beim TVP die richtigen Personen arbeiten bzw. ob hier die Struktur passt und die Aufgaben klar geregelt sind. Dass ein 17 jähriger ein Doppelspielrecht benötigt, sollte man schon wissen.

    Zum Thema Wernauer Frauen möchte ich nicht all zu viel sagen. Das wird nicht lange so funktionieren. Die drei Damen, die dort den Unterschied machen, werden auf Dauer zu teuer sein. Ob in Wernau gute Jugendarbeit geleistet wird, weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht. Bei einem solchen Konzept wird es nicht funktionieren die Jugend anständig zu integrieren.