Weitblick der Vereine

Joachen Masching steht nur noch bis zum Saisonende bei HeLi am Spielfeldrand. Fotos: Rudel

Dass es am  Ende der Saison im EZ-Handball-Land einige Personalien geben würde, habe ich erwartet. Dass einige Clubs diese – zumindest teilweise – schon vor Weihnachten geklärt haben, aber ist durchaus überraschend – und spricht für den Weitblick der Vereine. Und der Trainer. Michael Schwöbel für Daniel Brack in Plochingen, Jochen Masching macht bei HeLi Platz für – noch Mister Unbekannt. Olaf Steinke verlängert vorzeitig in Deizisau.


Ab Sommer der Neue in Plochingen: Michael Schwöbel.

Was bisher schon durch ist, macht durchaus Sinn. Dass Brack nach sechs erfolgreichen Jahren in Plochingen übergibt genauso wie, dass Masching bei der SG Hegensberg/Liebersbronn aufhört und Raum für neue Impulse gibt. So ähnlich hat er selbst das auch ausgedrückt. Es ist Maschings erste Station als Cheftrainer – und dann ist ihm mit der Mannschaft gleich der Durchmarsch von der Bezirks- in die Württembergliga gelungen. Sehr guter Job. Die Am-Kreis-Leser haben ihn ja auch zum Trainer der Saison gewählt. In dieser Runde ist es etwas schwieriger. Ich wünsche HeLi und Masching, dass der Klassenverbleib gelingt, einen anderen Abgang hat er wirklich nicht verdient. Dann kann der Nachfolger aufbauen. Und Jochen Masching wird man bestimmt irgendwann wieder in einer Handball-Halle sehen.

Olaf Steinke (links) und der TSV Deizisau – die frühzeitige Verlängerung ist für die Vereinsführung“das Ergebnis guter Arbeit“.

Der TSV Deizisau hat noch Arbeit vor sich, was die Kaderplanung für die kommende Saison betrifft. Es gibt zwar schon acht Spieler-Verlängerungen, aber auch einige Abgänge – Dauerbrenner Patrick Kleefeld sowie die Eigengewächse Simon Kosak und Silvan Kenner. Aber: Nach dem Trainerdurcheinander in der vergangenen Saison herrscht diesmal in diesem Punkt sehr früh Klarheit. Olaf Steinke kam im Sommer neu, und jetzt hat der Verein schon mit ihm verlängert. Es tut allen Beteiligten sichtlich gut, dass sich hier eine Kombination gefunden hat, die passt. Ob die Deizisauer nach der Durschschnaufsaison 2018/2019 – wobei, 19:11 Punkte im Moment sind ja wirklich nicht schlecht – in der kommenden Runde wieder oben angreifen werden, wird nicht zuletzt davon abhängen, wie der Kader aussehen wird. Da sollte sich noch was tun.

Das ist aber wirklich Zukunftsmusik. Am Samstag wird nochmal Handball gespielt, am Sonntag ist dann frei (nicht für mich) – und dann wünsche ich euch erholsame Weihnachtstage!


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