Narrisch

Nein, das ist kein Druckfehler. Wenn morgen in der EZ auf Seite 23 unten steht, dass der TSV Neuhausen in Konstanz mit 32:26 gewonnen hat, dann hat alles seine Richtigkeit. Es war der erste Auswärtssieg unseres Drittligisten in der laufenden Saison. Damit wäre ja alles ausgeglichen, denn das Team von Trainer Florian Beck hat daheim in der Egelseehalle nur ein Mal verloren. Besonders beeindruckend ist, wie die Maddogs den Ausfall von Leitwolf (?!) Markus Fuchs ausgleichen. So kann der Gute seine Knieverletzung etwas beruhigter auskurieren.

Es gab aber auch sonst einige narrische Ergebnisse so kurz vor Fasching. Der trainerlose HC Wernau hat doch tatsächlich in Wangen ein Unentschieden geholt. Hey, das ist eine echte Sensation. Wangen hat nur drei Minuspunkte, für einen ist jetzt Wernau verantwortlich. Dafür hat aus unserer Sicht unerfreulich überraschend der Zweite TSV Deizisau im Schönbuch auch einen Punkt gelassen. Und als ob Unentschieden im Handball ständig vorkommen, noch eins: Wolfschlugen hat mit Blaustein ebenfalls die Punkte geteilt. Mein Kollege Michael Panzram war in der Halle und hat erzählt, dass das Spiel nicht ganz so prickelnd war. Er hat aber auch geschaut, wie das neue Wolfschlugener Interimstrainerduo seine Sache so macht. Übrigens auch nachzulesen morgen in der EZ…

Nicht so toll war auch die Niederlage der HSG Ostfildern im WL-Kellerduell in Nürtingen. Ich dachte, die HSG hätte die Kurve gekriegt. Und jetzt kommt Wangen.

Ich hab für die morgige Ausgabe (steht über dem Neuhausen-Text) neben einigen VfB-Zeilen auch ein paar über die Nellinger Hornets beigetragen. Uff, das war nicht nur ein Vergnügen gestern in der Sporthalle eins. Wenn man zusammennimmt, wie die Nellingerinnen vor einer Woche im DHB-Pokal in Metzingen schlecht ausgesehen haben und wie sie sich jetzt gegen das Kellerteam Altlandsberg zu einem 31:29 gewürgt haben, dann muss man für das Zweitliga-Spitzenspiel am Samstag in Metzingen schwarz sehen. Aber die Hornets haben in dieser Saison gezeigt, dass sie gegen schwache Teams schwach und gegen starke Teams stark spielen können. Also, ganz sicher sollten sich die Tussies noch nicht sein. Und das sind sie sich wohl auch nicht. Zur Sicherheit hat sich TuS-Cotrainer Mike Leibssle den TVN gestern nochmal angeschaut, während die Metzingerinnen selbst in Buchholz gewonnen haben. Auch keine gewöhnliche Maßnahme. Als ob es noch Geheimnisse zwischen den beiden Teams gäbe.

Beim Pokalspiel konnte ich ja nicht in Metzingen sein, weil ich mit dem VfB in Leverkusen war, das Ligaspitzenspiel am Samstag werde ich mir aber anschauen. Ich bin mal gespannt. Im Vorfeld habe ich noch was Besonderes vor und lasse mir dabei ein bisschen helfen. Mehr, klar, Ende der Woche in der EZ. Genug Werbung jetzt. Und genug geschrieben für heute.