Abschied und Vorfreude

Die Nachricht des Tages: Bezirksligist Team Esslingen und Trainer Vasile Oprea gehen getrennte Wege. Neuer Coach des Landesliga-Absteigers wird Volker Pikard, im Verein auch nicht ganz unbekannt. Eine Erfolgsgeschichte war die Verbindung Team/Oprea nicht gerade. Erst der Abstieg, und seither läuft es auch nicht gut. Zuletzt gab es dann die Niederlage im Derby gegen die SG Hegensberg/Liebersbronn.

Alles Weitere ist morgen auf Seite 20 der EZ nachzulesen.

Auch morgen in der EZ: Eine etwas andere Vorschau auf das hoch spannende BWOL-Derby zwischen dem TSV Neuhausen und dem TSV Wolfschlugen. Lasst euch überraschen.

Um die Vorfreude noch zu steigern, habe ich hier ein paar Fotos aus dem EZ-Archiv.

Marcel Planitz trifft morgen auf seinen Ex-Club. Fotos: Rudel
Marcel Planitz trifft morgen auf seinen Ex-Club. Fotos: Rudel

Timo Durst auch.
Timo Durst auch.

2004 wurde Bernd Locher (ganz rechts) als Trainer mit Wolfschlugen Bezirkspokalsieger. Heute ist er Sportlicher  in Neuhausen.
2004 wurde Bernd Locher (ganz rechts) als Trainer mit Wolfschlugen Bezirkspokalsieger. Heute ist er Sportlicher in Neuhausen.

Und noch eine besonders schöne Rarität: Der junge Lars Schwend im Wolfschlugener Trikot. Für Neuhausen hat er auch gespielt - und heute ist er Trainer der Wolfschlugener.
Und noch eine besonders schöne Rarität: Der junge Lars Schwend im Wolfschlugener Trikot. Für Neuhausen hat er auch gespielt – und heute ist er Trainer der Wolfschlugener.

Viel Spaß morgen – bei der EZ-Lektüre und dann beim Spiel in der Egelseehalle.


7,769230

Erfolgreiche Handballer(innen) im EZ-Land: Katharina Winger mit dem TV Nellingen . . .
Erfolgreiche Handballer(innen) im EZ-Land: Katharina Winger mit dem TV Nellingen . . .

Ich habe gerade mal ausgerechnet, wie die Montags-Handballer aus dem EZ-Land dastehen: Auf Platz 7,769230. Im Schnitt. Vorderes Mittelfeld also. Rausreißen tun es die Württembergliga-Frauen aus Wolfschlugen und Wernau, die die Ränge eins und zwei belegen. Schnittsenker sind die Männer der HSG Ostfildern und des HC Wernau (jeweils Vorletzter in de WL und der Landesliga), des TV Reichenbach (12. in der WL) und die Frauen des TV Nellingen II (Letzter WL).
. . . und Marcel Planitz mit dem TSV Wolfschlugen. Fotos: Rudel
. . . und Marcel Planitz mit dem TSV Wolfschlugen. Fotos: Rudel

Die Tabelle der BWOL, der neuen EZ-Land-Liga, nimmt auch langsam Form an. Der eher schwach gestartete Drittliga-Absteiger TSV Neuhausen ist nach dem 30:27 in Schwäbisch Gmünd Zweiter, der TSV Wolfschlugen Sechster, der TSV Deizisau Siebter und der TV Plochingen Zehnter. So ungefähr könnte das auch am Saisonende aussehen.

Am Samstag kommt es zum hoch spannenden Derby zwischen Neuhausen und Wolfschlugen. Wenn ich dazu komme, mache ich im Vorfeld noch etwas zu dem Spiel. Dazu kommen, denn wir haben gerade ein paar personelle Probleme, weshalb wir auch nicht so oft in den Hallen sein können wie wir wollen. Und auch nicht alle Themen umsetzen können, die wir im Kopf haben. So eine Sportredaktion ist auch nur eine Mannschaft und das Auffüllen mit dem Nachwuchs hat wie bei jedem Handball-Team Grenzen. Es ist ein bisschen wie in doppelter Unterzahl. Aber versprochen (euch und uns): Das wird wieder.

Da bin ich schon beim nächsten In-eigener-Sache-Thema: Ich habe den Begriff „Montags-Handballer“ genannt. Das sind die, die bei uns in der Montag-Ausgabe mit Eigenberichten kommen. In der Vorschau am Samstag sind auch die unteren Klassen dabei, die mit Berichten in der Dienstag-Ausgabe kommen. Im Moment haben wir 13 Teams von den Nellinger Zweitliga-Frauen bis zu den Wernauer Landesliga-Männern, die am Montag kommen.

Es ist schon Wahnsinn, was für eine Fülle an Top-Teams wir hier haben. Bei der Zeitung, bei der ich früher gearbeitet habe, war das ganz anders. Oberliga Frauen, das war’s. Dafür war da mehr Fußball, aber das ist ein anderes Thema. Die Bezirksligisten sind in der EZ so am Dienstag dran. Und da gab es in den vergangenen Tagen ein bisschen Unmut, der auf uns eingeprasselt ist, weil das Derby zwischen dem Team Esslingen und der SG Hegensberg/Liebersbronn schon am Freitag angesetzt war. Ich hab mich mit dem Spiel vergangene Woche ja hier beschäftigt.

Unglücklich waren einige darüber, dass wir keine Vorschau und keinen aktuellen Spielbericht am Samstag drin hatten. Das kann ich verstehen und wirklich glücklich bin ich damit auch nicht. Es ist einfach so, dass wir hier in der Redaktion ein paar Regeln haben. Haben müssen, weil wir sonst nicht rumkommen. Das sind Regeln, die etwa betreffen, wann es ein Meisterbild gibt und in welcher Sportart welche Liga wie behandelt wird. Man kann sich das vielleicht nicht vorstellen, aber das ist schon wichtig, weil sonst immer das Argument kommt: Da habt ihr doch auch.

Natürlich muss man auch flexibel sein, das sind wir in diesem Beruf ohnehin, und vielleicht hätten wir das in diesem Fall auch anders machen können. Aber die Frage ist: Ab wann, bei welchem Spiel macht man das? Ab welcher Zuschauerzahl (die man vorher noch nicht kennt), ab welcher Tabellensituation? Altbach gegen Köngen, Wolfschlugen II gegen HeLi oder HeLi gegen Team Esslingen?

Bei HeLi sieht es ja im Moment stark danach aus, dass die Mannschaft in der kommenden Saison ein Montags-Team wird.

Also, glaubt mir, in diesem Fall bin ich auch nicht happy, wie das gelaufen ist. Aber habt bitte ein bisschen Verständnis. Und es gibt ja noch den Blog. Wenn ihr hierfür ein Thema habt – her damit!


Der Esslinger Handball

Auf sie mit Gebrüll: Henning Richter im Spiel der SG Hegensberg/Liebersbronn gegen Altbach. Am Freitag geht es den Berg runter zum Team. Foto: Rudel
Auf sie mit Gebrüll: Henning Richter im Spiel der SG Hegensberg/Liebersbronn gegen Altbach. Am Freitag geht es den Berg runter zum Team. Foto: Rudel

Wir haben in der Sportredaktion einen neuen Mitarbeiter. Peter Wörz heißt er. Ich kenne ihn schon ziemlich genau so lange, wie ich als Sportjournalist unterwegs bin und kann sagen: Ist ein Guter. Und er ist ein Handballer. Zumindest ein Ex-Handballer. Aber man kann ja sagen: Einmal Handballer, immer Handballer.

Natürlich haben wir uns auch über Handball unterhalten. Und natürlich erinnert er sich noch an Spiele gegen Esslinger Teams. Und natürlich ist ihm auch aufgefallen, dass man mittlerweile in der Liste der Ligen sehr weit nach unten gehen muss, um Esslinger Mannschaften zu finden. Schon traurig.

Fündig wird man mittlerweile erst in der Bezirksliga. Und da haben wir eine besondere Woche vor uns: Am Freitag um 20.15 Uhr kommt es in der Schelztorhalle zum Derby zwischen dem Team Esslingen und der SG Hegensberg/Liebersbronn.

Eine sehr interessante Partie. Eigentlich sollte das Team ja gar nicht da sein in der Liga. Die Ambitionen gingen eher da hin, mal wieder höher zu spielen. HeLi dagegen ist im Soll, erst einmal ist der Sprung in die Landesliga geplant, aus der das Team (also Esslingen, bei dem Namen gibt’s Verwechslungsgefahr) „unfallmäßig“ gerade abgestiegen ist. Unglaublich eigentlich, ein Jahr, nachdem die Mannschaft nur knapp am Aufstieg in die Württembergliga gescheitert ist.

Und wie sieht es bisher aus? Das Team steht nach einem Sieg gegen Köngen, einer Niederlage gegen Weilheim und dem jüngsten 20:20-Unentschieden gegen Kirchheim mit 3:3 Punkten im Mittelfeld der Liga. Nach direktem Wiederaufstieg sieht das noch nicht aus. Aber es ist ja noch sehr früh in der Saison. Und HeLi? 7:1 Punkte, Tabellenführer, zuletzt ein satter 32:24-Sieg im Derby gegen Altbach (morgen in der EZ auf Seite 20).

Team und Altbach – war da nicht was? Ja, die beiden Vereine haben neuerdings eine Jugend-Spielgemeinschaft, die auch ordentlich gestartet ist. Bei den Aktiven spielen sie aber gegeneinander, Altbach ist mit jetzt 5:3 Zählern immerhin Dritter.

Das Duell Team gegen HeLi ist auch das Duell der Trainer-Generationen. Da der alte Haudegen Vasile Oprea, dort Neuling Jochen Masching. Im Moment Vorteil Masching.

Jetzt könnte man ja dozieren, ob es nicht besser wäre, wenn die Esslinger Handballer weiter ihre Kräfte bündeln würden, um gemeinsam mal wieder hochzukommen. Aber diese Diskussion ist im Moment wenig aktuell, denn die beiden Mannschaften gehen einen unterschiedlichen Weg. Und außerdem sind es ja bereits Spielgemeinschaften.

Wahr ist aber auch, dass sich irgendwann etwas tun muss, damit der Esslinger Handball wieder nach oben kommt. Ob HeLi alleine oder das Team das schaffen, ist die große Frage.

A propos Team Esslingen: Diese Woche haben wir hier in der Zeppelinstraße das erste Treffen mit Verantwortlichen des Teams. Es geht um den EZ-Pokal 2016, den wir gemeinsam veranstalten werden. Also, schonmal vormerken: 4. bis 6. Januar in der Neckarsporthalle. Und vorher: Freitag, 20.15 Uhr, Bezirksliga-Derby in der Schleztorhalle.


Was man hat, hat man

Tobias Schmieder und der TSV Wolfschlugen, hier während des Spiels gegen TB Kenzingen, stehen in der BWOL gut da. Foto: Rudel
Tobias Schmieder und der TSV Wolfschlugen, hier während des Spiels gegen TB Kenzingen, stehen in der BWOL gut da. Foto: Rudel

So schnell geht das. Gerade erst haben wir unsere Sonderseiten zum Saisonstart veröffentlicht – und schon ist die Anfangsphase der Saison vorbei. Zeit, ein erstes, vorsichtiges Fazit zu ziehen? Warum nicht.

Es ist ja noch nicht viel passiert. Aber die ersten Spiele geben schon ein paar Fingerzeige. Alles Dinge, die noch zu korrigieren sind. Aber man muss auch aufpassen, dass man nicht irgendwann den Zeitpunkt verpasst, ab dem das mit dem Korrigieren immer schwerer wird. Punkte, die man nicht hat, hat man eben nicht. Anders herum gilt das natürlich auch: Was man hat, hat man.

Ich hatte gestern Abend gegen Ende eines sehr langen Redaktionssonntags innerhalb weniger Minuten Daniel Kraaz, Co-Trainer des TSV Deizisau, und Daniel Hebisch, Trainer des TV Reichenbach, am Telefon. Wie unterschiedlich die Gefühlslage war. Das ist Sport: Da Kraaz, dessen Deizisauer eigentlich gut in die Saison der BWOL gestartet sind, gestern aber in Lauterstein ziemlich grottig gespielt und mit 27:36 verloren haben. Und dort Hebisch, dessen Reichenbacher in der Württembergliga zunächst zwei Niederlagen kassiert und gestern mit einer starken kämpferischen Leistung die HSG Albstadt besiegt haben; eine Mannschaft die die Reichenbacher, wie Hebisch sagt, schlagen müssen, „wenn wir den Klassenverbleib schaffen wollen“.

Über Deizisau und Reichenbach ist heute auf Seite 23 der EZ zu lesen. Auf der gleichen Seite sind auch die Texte zum TSV Wolfschlugen und zum TSV Neuhausen, beide mit Deizisau in der BWOL. Und ja, die unerwartete Niederlage der Plochinger ist da auch nacherzählt. Aber zu Wolfschlugen und Neuhausen. Schon erstaunlich: Wolfschlugen ist mit 7:3 Punkten Fünfter, Neuhausen mit 7:5 – also schon mit fünf Minuspunkten – Siebter. Wer ist da der Aufsteiger aus der WL und wer der Absteiger aus der 3. Liga?

Ehrlich gesagt wundert mich da noch weniger, dass Neuhausen nach dem Abstieg ein paar Probleme bekommt. Man muss sich erst einmal berappeln, wenn man runter musste. Aber bei den Wolfschlugenern habe ich nach der sehr starken WL-Saison ein bisschen damit gerechnet, dass sie eins drüber ein bisschen mehr Lehrgeld zahlen müssen. Und nicht ganz so souverän auftreten, wie die Deizisauer vor einem Jahr nach dem Aufstieg.

Jetzt steht Wolfschlugen vor Neuhausen – und dazwischen (auch mit 7:5) Deizisau. Wie gesagt, alles eine Momentaufnahme. Aber wie auch gesagt: Was man hat, hat man. Und als Aufsteiger ist ein guter Start besonders hoch zu bewerten. Alleine schon ein positives Punktekonto nach fünf Spielen fühlt sich gut an. Und gibt Selbstvertrauen. Bald steht das Derby zwischen Neuhausen und Wolfschlugen an, darauf dürfen wir uns freuen.

Ich freue mich für die Wolfschlugener, die in den vergangenen Jahren mit Trainer Lars Schwend und Macher Wolfgang Stoll mit die positivste Entwicklung im EZ-Land genommen haben. Und insgesamt gesehen ist der Saisonstart in der gesamten Region nicht so schlecht gelaufen. Reichenbach wird auch noch besser; ein Anfang ist gemacht. In der WL der Frauen zeigen die beiden Derbys am Wochenende (Wolfschlugen schlägt Nellingen II, Wernau besiegt Reichenbach) auch, wo es ungefähr hingeht. Ich werde es weiter beobachten. Und ihr, deren Interesse sich an einem Besuch hier am Kreis zeigt, auch.


Rot für Nummer 18 – Teil zwei

Ausschnitt des Spielberichtsbogens, der in der Nellinger Sporthalle 1 für Aufsehen gesorgt hat - und nicht nur dort.
Ausschnitt des Spielberichtsbogens, der in der Nellinger Sporthalle 1 für Aufsehen gesorgt hat – und nicht nur dort.

Jürgen Rieber kann erklären, was passiert ist und was hätte passieren müssen. Foto: Rudel
Jürgen Rieber kann erklären, was passiert ist und was hätte passieren müssen. Foto: Rudel

Wenn einer genau weiß, ob da am Samstag in der Sporthalle 1 zu Nellingen nach dem nicht berechtigten Einsatz der Trierin Jana Kordel alles korrekt abgelaufen ist, dann ist es Jürgen Rieber. Jürgen Rieber ist zwar seit kurzem nicht mehr Bundesliga-Schiedsrichter, aber er ist immer noch und immer mehr als Schiedsrichter-Lehrwart des DHB der Herr über die Regeln.

Was war passiert? Lest es einfach nochmal nach.

Die Sache hat in der Schiri-Szene für eine Menge Wirbel gesorgt und wurde heiß diskutiert. Rieber, der schon am selben Abend beim Bundesliga-Derby zwischen Balingen und Göppingen davon mitbekommen hat, bringt Licht ins Dunkel. Also: „Die Rote Karte mit Bericht war falsch“, erklärt er. Und er erklärt auch, warum: „Da die Spielerin nicht auf dem Spielbericht stand, ist sie wie eine Zuschauerin zu behandeln.“ Und Zuschauer können nunmal keine Rote Karte bekommen. Wäre ja noch schöner. Rieber betont nochmal: „Wer nicht auf dem Spielbericht steht, kann nicht disqualifiziert werden.“

Den Schiedsrichtern Oliver Dauben und David Rohmer aus Köln brachte ihr Schnapszahl-Auftritt – es war ihr 111. Spiel auf DHB-Ebene – kein Glück. Alles haben sie aber nicht falsch gemacht. „Der Fehler lag bei den Trierern und deshalb muss es eine Bestrafung der Bank geben“, erklärt Rieber. Das ist passiert.

Um zu vermeiden, dass es in so einem Fall den Chef-Trainer trifft, steht der übrigens bei den Offiziellen nie an erster Stelle (OA), sondern meistens an zweiter (OB). Auch interessant.

Und man sollte auch nicht vergessen: Die Schiris lagen daneben und werden sich das wohl im Kreis der Kollegen auch anhören müssen – aber den Fehler haben die Verantwortlichen aus Trier gemacht. Auch dort wird es wohl Diskussionen geben.

Der Verstoß fiel ja auf, nachdem Jana Kordel eine Zweiminutenstrafe bekommen hatte. Ich habe Rieber gefragt, was passiert wäre, wenn sie ein Tor erzielt hätte. Also: Wenn der Verstoß sofort festgestellt worden wäre, wäre der Treffer annulliert worden – eher unwahrscheinlich. „Sobald wieder angepfiffen ist, zählt ein Tor“, stellt Rieber klar. Also auch, wenn es von jemandem erzielt wird, der gar nicht spielen darf. Der Mann ist echt regelfest.

Der geschädigte Verein hätte in so einem Fall die Möglichkeit, Protest gegen die Spielwertung einzulegen. Faustregel: War die Szene spielentscheidend, wird wahrscheinlich auf Wiederholung entschieden, war sie es nicht, nicht.

Beim Frauen-Zweitligaspiel in Nellingen war das alles weniger ein Problem: Es handelte sich um eine Zeitstrafe und das Spiel war zweieinhalb Minuten vor Schluss längst zugunsten der Nellingerinnen entschieden. Nervig war nur, dass die Schiris ewig für ihre Entscheidung gebraucht haben. Nicht zwei oder drei, sondern weit über zehn Minuten. Besonders souverän war das nicht.

Zugute halten muss man den beiden allerdings, dass die Regel, die sie angewendet haben und die keine war, tatsächlich mal gegolten hat. Und so fand auch Nellingens Trainer und Ex-Bundesliga-Spieler Pascal Morgant, dass am Ende alles in Ordnung war. Dass er sich getäuscht hat, wird er verschmerzen können. Spätestens beim Blick auf die Tabelle, wo die Hornets nach zwei Spielen ganz oben stehen.

Mit einer Sache bin ich in meinem Text, der heue in der EZ auf Seite 21 als Anhang zu meinem Spielbericht und auch hier im Blog steht, völlig richtig gelegen: Wie hat der Paesler geschrieben? „Es war eine Szene, die in die Schiedsrichter-Ausbildung eingehen könnte.“ Und was sagt Rieber? „Das wird auf dem nächsten Lehrgang thematisiert.“

Oliver Dauben und David Rohmer wissen jetzt auf jeden Fall, wie in so einem Fall zu handeln ist. Jürgen Rieber weiß es eh. Und die Am-Kreis-Leser jetzt auch.


Rot für Nummer 18

Der Journalist kann einen Namen nachtragen - aber wenn er nicht auf der Liste steht, gibt's Probleme.
Der Journalist kann einen Namen nachtragen – aber wenn er nicht auf der Liste steht, gibt’s Probleme.

Es gibt im Handball immer wieder Dinge, die es eigentlich nicht gibt. Ostfilderns Co-Trainer Mathias Wichary berichtete mir heute einigermaßen empört von einer Auszeit des Gegners bei klarem Spielstand acht Sekunden vor Schluss. Und ich habe gestern bei meinem ersten Besuch in Nellingen nach langer Zeit eine Spielerin auf dem Feld gesehen, die dort gar nicht sein durfte. Komisch war das. Und hat den Abend nicht unerheblich verlängert. Dazu sozusagen eine kleine Preview aus der morgigen EZ-Ausgabe (Seite 21):

Rot nach zwei Minuten
Es war eine Szene, die in die Schiedsrichter-Ausbildung eingehen könnte: 57:30 Minuten standen auf der Anzeigetafel, da erhielt die Trierer Spielerin mit der Nummer 18 eine Zweiminutenstrafe. Die Herren am Zeitnehmertisch aber fanden keine Nummer 18 und gerieten ins Schlingern. Mehr noch die Schiedsrichter Oliver Dauben und David Rohmer aus Köln. Jana Kordel, so der Name der Spielerin, stand nicht auf dem offiziellen Aufstellungsbogen. Die Offiziellen der Gäste hatten einen Anfängerfehler begangen und das Unparteiischen-Duo, das immerhin zum 111. Mal im DHB-Bereich im Einsatz war, brauchte viele Minuten, um zu einer Entscheidung zu kommen: Kordel sah Rot und musste in die Kabine. Nellingens Trainer Pascal Morgant kannte diese Regel – „aber erlebt habe ich so etwas auch noch nicht“, sagte der frühere Bundesliga-Handballer.
Zum Glück für alle Beteiligten war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, die TVN-Frauen führten mit 38:29. Die Zuschauer überbrückten die Wartezeit mit klatschen und trommeln und die Spielerinnen klatschten entspannt mit. Nur Jana Kordel nicht, obwohl sie wohl am wenigsten für die Situation konnte.


Magdeburg statt Reichenbach

Dragos "Dodo" Oprea im Trikot von Frisch Auf Göppingen. Am kommenden Mittwoch spielt er wieder in Göppingen - allerdings mit dem THW Kiel. Foto: Rudel
Dragos „Dodo“ Oprea im Trikot von Frisch Auf Göppingen. Am kommenden Mittwoch spielt er wieder in Göppingen – allerdings mit dem THW Kiel. Foto: Rudel

Heute haben wir unsere letzte Sonderseite zum Start der Handball-Saison in der EZ (Württembergliga der Frauen), morgen kommt noch meine Vorschau zur HSG Deizisau/Denkendorf – das ist das eindeutige Zeichen, dass die Handballer wieder (fast) komplett im Einsatz sind.

Für uns in der EZ-Redaktion bedeutet das, dass wir auch in der Montagausgabe wieder das volle Programm von acht Seiten fahren. Alles läuft – Fußball, Handball, Tischtennis und der ganze ebenso geschätzte Rest.

Die Nachricht der Woche war für mich der Wechsel von Dodo Oprea zum THW Kiel. Der frühere Neuhausener hatte ja im Sommer so viel Pech mit seinem geplatzten Wechsel von Frisch Auf Göppingen, wo er 13 Jahre lang gespielt hat, zu Dinamo Bukarest. Dann hat er keinen Profi-Verein gefunden und ging zum TV Steinheim in die Württembergliga. Also von Liga eins in Liga fünf.

Die Steinheimer steigen am Sonntag in die Saison ein – das heißt, Dodo hat kein einziges Ligaspiel für die Mannschaft bestritten. Er hatte eine Ausstiegsklausel für die Bundesliga und die 2. Bundesliga im Vertrag und hielt weiter die Augen offen. Dass es dann aber gleich Kiel wird… Dodo, das Neu-Zebra.

Schade eigentlich für den TV Reichenbach – oder gut? Denn Steinheim tritt zum Saisonauftakt am Sonntag in der Brühlhalle an. Dodo gibt stattdessen in Kiel sein Debüt gegen Magdeburg.

In die Gegend kommt er trotzdem sehr schnell wieder. Denn wie der Sport eben so seine besonderen Geschichten schreibt, gastiert er gleich am kommenden Mittwoch mit dem THW in Göppingen. In der EZ gibt es vorher was dazu zu lesen.

Klar, Oprea wird beim THW nicht der Leistungsträger sein und auch nicht der Spieler mit den längsten Einsatzzeiten. Und sein Vertrag läuft auch nur bis zum Jahresende, weil die Kieler durch einige Ausfälle auf seiner Position einen Engpass hatten. Für Dodo ist es aber auf jeden Fall eine klasse Sache – das Kieler Trikot trägt nicht jeder in seiner Karriere. Und wenn er seine Sache ordentlich macht, dürfte die Chance bestehen, dass ein anderer Verein im Winter Bedarf hat. Wenn es dann ein etwas weniger klangvoller Name ist, wird ihm das egal sein. Ich wünsche Dodo jedenfalls alles Gute.


Die Am-Kreis-Saisonprognose

So, richtig los geht die Handballsaison hier im Blog ja erst mit meiner traditionellen Saisonprognose. Und die kommt jetzt. Natürlich werde ich mich am Ende der Saison wieder daran messen lassen. Und natürlich freue ich mich, wenn ihr als Kommentar eure Prognose wissen lasst.

Die Trainer der neuen EZ-Land-Liga waren Ende August bei der EZ zu Gast (von links): Lars Schwend (TSV Wolfschlugen), Daniel Kraaz (Co TSV Deizisau), Daniel Brack (TV Plochingen), Alexandr Prasolov (TSV Neuhausen). Foto: Bulgrin
Die Trainer der neuen EZ-Land-Liga waren Ende August bei der EZ zu Gast (von links): Lars Schwend (TSV Wolfschlugen), Daniel Kraaz (Co TSV Deizisau), Daniel Brack (TV Plochingen), Alexandr Prasolov (TSV Neuhausen). Foto: Bulgrin

In der Vergangenheit lag ich oft richtig, manchmal aber auch völlig daneben wie etwa in der vergangenen Saison beim Team Esslingen. Traurige Geschichte das mit dem Team. Aber das ist ein anderes Thema, das mich hier auch mal beschäftigen wird.

Also, fangen wir oben an. Die Zweitliga-Frauen des TV Nellingen haben ja immer mal wieder Richtung Bundesliga geschielt und waren auch schon nah bis sehr nah dran. Das mittelfristige Ziel ist es wohl auch. Aber noch nicht in dieser Runde. Ein Platz im vorderen Mittelfeld oder der hinteren Spitze wird es wohl werden. Nicht mehr und nicht weniger.

Bleiben wir kurz bei den Frauen. Kurz, weil danach in der 3. Liga kein Team mehr aus dem EZ-Land dabei ist und in der BWOL auch nur noch die HSG Deizisau/Denkendorf. Trainer Veit Wager wird weiter an Taktik und Teamgefüge feilen, in dem es einige Veränderungen gab. In der vergangenen Saison Platz fünf war mehr als okay. Ich glaube, den nächsten Schritt wird es noch nicht geben, in einer stärker gewordenen Liga eher ein Jahr der Konsolidierung oder „Konstanz“, wie Wager selbst sagt. Also: Wieder Platz fünf oder ein bisschen dahinter, sage ich.

Und schon sind wir in der neuen EZ-Land-Liga. Neu, das musste ich vor ein paar Tagen einem neuen Kollegen auch erklären: In den vergangenen Jahren hatten wir ja in der Württembergliga viele Mannschaften aus dem EZ-Land. Und dann ist etwas Interessantes passiert: In einem Sommer sind eins drüber in der BWOL zum vor einem Jahr aufgestiegenen TSV Deizisau der TSV Neuhausen aus der 3. Liga runter und der TSV Wolfschlugen und der TV Plochingen aus der Württembergliga raufgekommen. Macht plötzlich vier Mannschaften in Liga vier. Das wird spannend – und ist es schon, weil an diesem Wochenende ja schon der dritte Spieltag ausgetragen wird.

Wobei die Ansprüche höchst unterschiedlich sind. Neuhausen will natürlich wieder hoch, was in der Vergangenheit ja auch immer wieder geklappt hat. Und, geht es im Fahrstuhl wieder nach oben? Es gibt zwei Aufsteiger, und wie die Trainer-Kollegen im EZ-Interview und meine gerade von mir befragte Kollegin Steffi Dörre sage ich auch, die MadDogs schaffen es auf den Aufstiegsplatz zwei. Ich wünsche es ihnen und ein Drittligist im EZ-Land wäre auch sehr wünschenswert. Aber die Neuhausener sind die Gejagten, sie können sich nicht viele Ausfälle leisten und die Liga ist stark. Also leicht wird es nicht.

Die Deizisauer haben in der vergangenen Saison als Aufsteiger eine super Rolle gespielt und den Klassenverbleib locker geschafft. Viel lockerer als (nicht nur) ich vor einem Jahr vorhergesagt habe. Diesmal schaffen die Deizisauer keine Überraschung mehr, indem sie einen sehr guten Mittelfeldplatz belegen. Und das ist auch gut so.

Und die beiden Aufsteiger Wolfschlugen und Plochingen? Sie werden meiner Meinung nach keine Bäume ausreißen, aber drinbleiben. Die Wolfschlugener mit mehr Mühe, als nach der souveränen abgelaufen Saison gedacht und gehofft und die Plochinger auch knapp. Aber sie werden es schaffen. Damit hätten wir in einem Jahr noch drei Mannschaften in der EZ-Land-Liga. So zumindest meine Prognose.

Denn von unten kommt diesmal kein Team hoch. Die Württembergligisten TV Reichenbach und HSG Ostfildern haben andere Sorgen. Beide kämpfen um den Klassenverbleib und beide – ich zögere – werden es schaffen. Wobei es nicht auszuschließen ist, dass es doch eine Mannschaft erwischt. Die Reichenbacher, wenn sie in ein negatives Fahrwasser geraten, und die Ostfilderner, wenn sie nicht rechtzeitig Punkte sammeln. Wäre auf jeden Fall schön, wenn sie beide drinbleiben. Und dann wollen wir auch daran glauben. Damit es wenigstens noch ein bisschen EZ-Land in der Liga gibt. Wobei es ja leider zwei Ligen sind, denn TVR und HSG sind in Nord- und Südstaffel aufgeteilt. Doof eigentlich.

In der Württembergliga der Frauen herrscht plötzlich Gedränge. Die Absteiger HC Wernau und TV Nellingen II, der TSV Wolfschlugen und Aufsteiger TV Reichenbach. Das hat was. Und wie wird’s? Die Wernauerinnen müssen sich nach dem gestoppten Höhenflug und dem Abstieg wieder berappeln. Vorne mitspielen wollen sie. Das wird auch klappen. Ob es mit dem Wiederaufstieg was wird, ist schwer zu beurteilen, wohl auch für die Wernauerinnen selbst. Muss ich mich festlegen? Puh. Ich sag mal, es klappt knapp nicht. Aber ich freue mich, wenn ich falsch liege. Der TV Nellingen II sollte nach dem negativen Durchmarsch durch die BWOL zur Ruhe kommen und das Saisonziel Mittelfeldplatz erreichen. Der TSV Wolfschlugen muss nach zwei Jahren als Aufstiegsaspirant etwas durchschnaufen und wird wohl wieder nicht mehr schaffen als das offiziell angestrebte „vorne mitspielen“. Für die Aufsteiger wird es traditionell sehr schwer, wie zuletzt die HSG DD II erleben musste. Den Reichenbacherinnen traue ich es aber zu, dass sie irgendwie drinbleiben. In diesem Verein herrscht so viel Euphorie, das könnte den Ausschlag geben.

Fehlt noch die Landesliga. Der HC Wernau peilt Platz fünf an. Klappt, einen oder zwei Plätze hin oder her.

Vielleicht noch ein Satz zur Bezirksliga und damit auch wieder zum Team Esslingen. Da tut sich ja was. Im Aufstiegsrennen werden es das Team und Stadtkonkurrent SG Hegensberg/Liebersbronn miteinander zu tun bekommen. Was für eine Geschichte. Alleine schon, dass es in Esslingen nichts mehr über der Bezirksliga gibt. Das muss sich ändern. Und wer schafft es? Diesmal drücke ich mich um eine Aussage.

Was meint ihr?


Wieder am Kreis

In Deizisau wurde am Freitagabend herzhaft zugepackt...
In Deizisau wurde am Freitagabend herzhaft zugepackt…

Die Sommerpause ist vorbei. Für viele Handballer – sieht man mal von der schweißtreibenden Vorbereitung ab – noch nicht ganz, für einige schon seit der einen oder anderen Woche. Für den Blog „am Kreis“ jetzt. Was hat der Handball-Sommer gebracht? Ein super Marktplatzturnier mit sehr gutem Sport – und interessanten Nebenthemen. Irgendwie zieht die Traditionsveranstaltung auf dem Esslinger Marktplatz die großen Geschichten an. Im vergangenen Jahr war es die Suspendierung von Frisch-Auf-Profi Mimi Kraus, diesmal der Skandal rund um die DHB-Führung, die am Tag vor dem Turnier begann.

... und in Plochingen am Samstagabend. Fotos: Rudel
… und in Plochingen am Samstagabend. Fotos: Rudel

Für den EZ-Schreiber bedeutete das viel Stress – und das Motto, das ich aus meiner kurzen DSF-Zeit noch kenne: Mittendrin statt nur dabei. Das will und braucht man ja irgendwie, wenn man diesen Beruf wählt. Es war echt irre. Am Freitagabend hatte ich Spätdienst in der Redaktion und wusste schon, dass ich am nächsten Tag mit Bob Hanning sprechen würde. Über die Nationalmannschaft, die Füchse, den Nachwuchs, Handballtheorie etc. Dachte ich. Dann kam die Meldung vom Abwahlantrag des HVW mit seinen Verbündeten von allen DHB-Vizepräsidenten. Also auch von Hanning. Bumm. Anderes Thema.

Zunächst hatte ich das Problem, dass die Agentur aktuell nichts geliefert hat, ich aber was in der Zeitung haben wollte. Glaubt mir, an einem Freitagsspätdienst in der EZ-Redaktion ist genug zu tun. Auch ohne Stress beim DHB. Ich hab es irgendwie hingekriegt, einen Text zusammenzuzimmern. Und am nächsten Tag waren alle da auf dem Esslinger Marktplatz: Hanning, HVW-Boss Hans Artschwager und DHB-Ex-und-möchte-gern-wieder-Chef (und jetzt doch wieder nicht) Bernhard Bauer. Meinen Text für die Montagausgabe haben dann auch einige Partner-Zeitungen von unserer G14+-Kooperation mitgenommen. So nah war in diesem Fall eben keiner dran. Bin mal gespannt, wie es in der Sache weitergeht.

Aber hier geht es ja vor allem um den Handball im EZ-Land. Und da war am Wochenende 1.HVW-Pokal-Runde, mit sehr mäßigem Erfolg für die hiesigen Teams. Und die neue EZ-Land-Liga, die BWOL, spielt ja auch schon. Vor gut einer Woche hatten wir das Interview mit den Trainern „unserer“ vier Mannschaften im Blatt, fand ich sehr interessant. Zwei der Teams, der TSV Deizisau und der TSV Wolfschlugen, haben ja am Freitagabend schon gegeneinander gespielt. Das erste von vielen Derbys. In den kommenden Tagen folgen dann noch die Sonderseiten und Texte zu den anderen Ligen.

Hier geht es demnächst mit meiner traditionellen Saison-Prognose weiter, an der ihr euch sehr gerne beteiligen könnt.

Noch ein paar Sätze in eigener Sache: Es hat sich ja schon ein bisschen herumgesprochen, dass ich mich mit dem Gedanken getragen habe, mit dem Blog aufzuhören. Einfach nur aus Zeit- und Mußegründen. Aber das Herz wurde mir bei dem Gedanken doch so schwer, dass ich mich entschlossen habe, weiterzumachen. Ich werde allerdings versuchen, mich nicht unter Druck zu setzen. In der vergangenen Saison habe ich fast immer zwei Mal in der Woche was geschrieben. Manchmal auch häufiger. Das werde ich nicht mehr schaffen. Schaut trotzdem regelmäßig rein und bleibt mir gewogen. Für Anregungen bin ich wie immer dankbar. Und für Feedback auch.

Viel Erfolg in der neuen Saison allen.


Lars Schwend ist der Trainer der Saison

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Das waren spannende Tage. Am Montag habe ich den Aufruf zur Wahl zum Trainer der Saison im EZ-Land gestartet – und jetzt steht fest, wer es ist: Lars Schwend vom TSV Wolfschlugen. Gratulation. Ich denke, er hat es verdient.

Aber wie einige von euch geschrieben haben: Daniel Brack und Alexis Gula sowie Mike Wolz hätten es auch verdient gehabt. Das sieht übrigens auch Schwend so, dem ich gratuliert habe und der sich gefreut hat. Das Ergebnis:

1. Lars Schwend (TSV Wolfschlugen) 58,33 Prozent
2. Daniel Brack/Alexis Gula (TV Plochingen) 40,83 Prozent
3. Mike Wolz (TSV Deizisau) 0,83 Prozent

Was Schwend gesagt hat, könnt ihr morgen in der EZ auf Seite 21 nachlesen.

Mir hat die Sache viel Spaß gemacht und ich bin auch beeindruckt von der Teilnehmerzahl. Man musste ja nicht nur einfach ein Häkle machen, sondern was schreiben. Daran gefällt mir, dass man oft auch erfährt, warum die Wahl so ausgefallen ist. Das fand übrigens auch Schwend, der sich das genau durchgelesen hat.

Spannend war über die Woche, wie beflügelt vom Relegationserfolg zuerst Brack/Gula geführt haben, dann ist – nach dem ersten Aufruf auf der Wolfschlugener Facebook-Seite – Schwend vorbeigezogen. Die Plochinger haben später nochmal aufgeholt, beim Auszählen (die Doppelvoter auszusortieren hat etwas gedauert…) war auch zwischenzeitlich Gleichstand. Am Ende aber hat dann doch recht deutlich Schwend gewonnen.

Gewundert hat mich das Ergebnis von Mike Wolz. Sein Pech war wahrscheinlich, dass die Deizisauer offensichtlich alle schon in der Handball-Sommerpause sind. Und, dass sie im Verein facebookmäßig ein bisschen der Konkurrenz hinterherhinken.

So. Das war’s für heute. Und für die Saison. Und ciao.